Absagen und andere Aussagen

Nachdem ich nun ein Weilchen mein schweres Haupt auf mein Kissen gebettet hatte (nein ich bin nicht ausgeschlafen!!) noch schnell ein Nachtrag zu gestern.

Die Firma, bei der ich mich vorgestellt hatte, hat angerufen. Eigentlich hatte die sich wohl schon für mich entschieden, da trat eine Mitbewerberin auf den Plan, die gleichwertig qualifiziert ist, jedoch in dem speziellen Arbeitsbereich bereits Erfahrung hat. Somit wäre ich die zweite Wahl und könnte, wenn ich mag, die Halbtagsstelle haben. Urprünglich war die Rede von 32 Wochenstunden, jetzt sollen es aber weniger sein. Leider geht das natürlich nicht. Immerhin bin ich Alleinversorgerin und da die ziemliche Flexibiltät fordern wäre ein zweiter Halbtagsjob nicht realisierbar. Und von einem Halbtagsjob kann ich nun mal nicht leben. Also heißt es weitersuchen. Die Chefin fand es sehr schade, dass Halbtags für mich nicht geht und versichert, dass ich bestimmt schnell was passendes finde… zumindest klang es, als wäre es ehrlich gemeint.

Was den Blick in die Zukunft angeht kamen ein paar Sachen auf den Tisch, die mir bereits bewußt waren, z.B. dass das Objekt der Begierde zurzeit praktisch geistig unzurechnungsfähig ist….  das steht dem OdB praktisch auf die Stirn tättowiert :-D   Nichts desto trotz wird es – wie ich es ja auch erwarte – wieder aus der Versenkung auftauchen. Wenn es das tut müsste ich mich auf schwere Zeiten einstellen, auch das war mir bewußt. Im Moment hilft nur eine Extraportion Geduld. Aber im Moment habe ich die!!

Bezüglich der Arbeitsgerichtsgeschichte ist die Aussage die gleiche, wie beim Blick in die Zukunft Nummero Uno. Alles wird gut und für mich wird der Tag zumindest ein bisschen zum inneren Reichsparteitag. Auf jeden Fall werde ich das alles gut überstehen.

Das schlimmste meiner Pechsträhne hab ich hinter mir. Jetzt werden die Nachwehen eher langweilig abgearbeitet und dann kommt der Neustart. Große Überraschungen oder Katastrophen stehen zurzeit nicht an. Wär ja mal gut…  zumindest um mal Luft zu holen. Wie ich mich kenne werde ich danach mit Anlauf auf das nächste Chaos losstürmen.

Aber wie gesagt…  einfache unkomplizierte oder direkte Wege sind nicht wirklich meine Sache….

Nun schau ich mal, ob der Ausflug zum großen blau-gelben Schweden klappt, morgen dann das Noti von Th. flicken (ich hasse es, wenn Leute an sowas rangehen, die sich für pfiffig halten, aber eigentlich keinen Plan haben!!) Da das eine kompliziertere Geschichte wird hab ich das Teil eingesackt und mitgenommen. Der wird also morgen auf der Couch verarztet. 

Dann hab ich noch ´ne neue Anfrage für die sozialpsychologische Beratungsstelle. Evtl. werd ich das für morgen oder Montag einplanen… mal gucken wie morgen meine Laune ist… waren ja dann schon vier Tage in Gesellschaft mit vielen Worten…  evtl. werd ich morgen mal für einen Tag mein Einsiedlerdasein zurückholen. Ist auch mal schön ;-)

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