Feuerengel

Die mit dem Schicksal tanzte

Schlagwort: Vorstellungsgespräch (Seite 1 von 2)

wie so’n Mädchen

Ihr kennt das bestimmt. Ein wichtiger Termin, man, bzw in diesem Fall frau will gut aussehen. Und beim genaueren Blick in den Kleiderschrank stellt frau fest, jede Menge nix anzuziehen.

Also greift man das, was zumindest dem Anlass entspricht. Und stellt auf dem Weg zum Termin fest, dass man sich irgendwie verkleidet fühlt.

Es gibt Termine bei denen MUSS frau sich einfach wohlfühlen. Vorstellunggespräche zum Beispiel.

Also direkt vorm Termin durch die nächste große Mall hetzen, Klamotten kaufen, zur Drogerie rein, ne Schere holen, und ab auf die öffentliche Toilette. Preisschilder rausschnibbeln, frisches Deo auflegen um der Aufregung Herr zu werden, umziehen und ab zum Vorstellungespräch…..

Ich. Neulich. In ner fremden Stadt… wie im Film :mrgreen:

next Step

Juhu, Dienstag ist es soweit. Dann findet das erste offizielle Gespräch mit den neuen Chefs statt. Zugegeben etwas stressig weil ich einige Termine verlegen muss um hinfahren zu können, aber ich freu mich trotzdem riesig und bin mächtig gespannt, was dabei raus kommt.

Am meisten hoffe ich natürlich, dass es schon einen Termin für den Wechsel gibt mit dem man planen kann.

Also noch etwas, für das gedrückte Daumen gerade ganz großartig wären!!

Probearbeiten

Hieß es noch am Dienstag, das ich kommende oder die Woche drauf probearbeiten sollte, ging doch alles plötzlich viel schneller.

Am Mittwoch kam schon der Anruf, ob ich nicht am Freitag schon Zeit hätte um einen Tag dort ins Büro zu kommen. Na logisch hatte ich Zeit :o)

Also hab ich mich am Freitag wieder in die Kompetenzkutte geworfen und bin um 9.30 Uhr angetreten. Netterweise startete der Tag erstmal mit einem gemeinsamen Frühstück, dass einer der Herren dort ausgegeben hatte. Ist ja auch mal ganz nett und so konnte ich mir die Herren (von den vermutlich zwei Damen im Büro war am Freitag keine da) schon mal anschauen und ein bisschen einschätzen. Altersmäßig ist alles vertreten von Azubi von 18 oder 19 Jahren bis Seniorkollegen Ende 50 /Anfang 60. Der Chef ist liegt ziemlich in er Mitte, er ist 35.

Anders als in dem Büro in dem meine Freundin arbeitet scheint es hier einen sehr guten Zusammenhalt zu geben und es wird viel Wert darauf gelegt das Teamgefühl zu fördern. So wird anscheinend auch regelmäßig gemeinsam was unternommen. Unter anderem haben die Herren schon mal geklärt ob ich bowlen kann und wenn ja wie gut oder schlecht.

Später gab es dann ein paar allgemeine Erklärungen und danach bin ich mit eine der Außendienstler losgezogen. Zum Feierabend gab es dann noch einen gemütlichen Kaffee und ich hab zusammen mit dem Chef den Abwasch erledigt.

Ich fand es faszinierend, dass die mir schon das Gefühl vermittelten, als würde ich schon dazu gehören.

Nun muss ich morgen wieder hin. Dann gibt es Feedback zu Freitag und – wenn das Feedback gut ausfällt – eine Liste mit Unterlagen, die noch beigebracht werden müssen. In weiser Voraussicht hab ich gestern schon das polizeiliche Führungszeugnis bestellt.

In der Geschäftsstelle hatte ich am Freitag noch erfahren, dass – wenn alles klappt – am 01.11. das Assessmentcenter ansteht. Danach würde dann die endgültige Entscheidung fallen ob ich den Job kriege oder nicht.

Verlockend wäre es schon. Deutlich mehr Gehalt als bisher in der Hausverwaltung, 14 (in Worten: Vierzehn) Monatsgehälter, volle VL, Prämien und nach einem Jahr betriebliche Altersvorsorge sind nur ein paar der Bonbons… 

Bitte bitte gaaaanz viele Daumen drücken, das wäre soooooo coooool :lol:

Vorstellungsgespräche

Brav wie ich bin schreib ich natürlich auch Bewerbungen. Auf die Stellen die ich will und auf die Stellen die ich muss. Jedenfalls weitestgehend. Auf 25Std-Jobs bewerbe ich mich nicht. Auch wenn mich die Bundesagentur für Arbeit damit erschlägt. Ich würd ja von meiner Arbeit gerne auch meine Rechnungen und meine Miete bezahlen können :mrgreen:

Das erste Vorstellungsgespräch ist mittlerweile schon ein paar Wochen her. Eine der Stellen die super klingen, die ich aber auch keinen Fall haben wollte. Das hätte nämlich bedeutet, dass ich zurück in die Heimat ziehen müsste. Bzw. wenn es nach der Firma gegangen wäre in die Mitte zwischen hier und der Heimat. Und das wollte ich ja nun so gar nicht. Nochmal bei null anfangen muss derzeit echt nicht sein. Dummerweise machte die Firma einen supertollen Eindruck, die Leute da machten einen supernetten Eindruck und die fanden auch noch toll was ich so gesagt habe. Zum Glück hab ich letzte Woche trotzdem die Absage bekommen. Die hatten allerdings auch 10 Vorstellungsgespräche da.

Heute war das nächste Vorstellungsgespräch. Und das ist ein Job den ich wirklich will!! Eine Versicherung. Mit Außendienst und allem was dazu gehört. Ich hab früher sowas in der Art schon mal gemacht und es hat mir immer mächtig Spaß gemacht. Vor einem halben Jahr ist meine Freundin bei der gleichen Gesellschaft angefangen. Und sie fühlt sich da wirklich wohl. Und, was ja auch eine Rolle spielt, dort wird wesentlich besser bezahlt als in einer Hausverwaltung.

Das Gespräch lief soweit gut. Der zukünftige Vorgesetzte machte schon am Freitag am Telefon einen total netten Eindruck und der hat sich heute durchaus bestätigt. Wir schienen schon irgendwie auf einer Welle zu sein. Das Gespräch dauerte auch recht lange. Über eine Stunde. Das ist ja eher selten. Er hat mir erzählt, was genau sie suchen, welche Erwartungen sie haben, wie die weiteren Schritte wären, etc. Zwischendurch war es richtig lustig. Dummerweise fällt mir ja immer nix passendes ein wenn die Frage nach den Stärken und Schwächen kommt. Da hab ich jedesmal ein Blackout. Ich werd mir da wohl mal ein paar Notizen machen und auswendig lernen :wink:

Naja, soweit ist es anscheinend gut gelaufen. In der nächsten oder übernächsten Woche soll ich einen Tag zur Probe arbeiten bzw. einen Kollegen einen Tag lang begleiten. Dort wollen die dann sehen, ob ich in der Lage bin Kunden zu begrüßen und zu verabschieden. Fachlich hab ich da noch nix zu tun. Das kommt später in den Schulungen.

Danach muss ich dann noch einiges an Papier beibringen. Es ist erschreckend, was die alles wissen wollen. Erstaunlich, dass sie keine Auflistung der Kinderkrankheiten und schriftliche Bestätigungen der bisherigen Lebensabschnittsgefährten haben wollen :lol:

Aber was die genau haben wollen erzähle ich Euch, wenne soweit ist. Derzeit weiß ich das nur in groben Zügen von meiner Freundin. Aber ganz ehrlich, bei dem Grundgehalt, den Sozialleistungen und den späteren Einkommensmöglichkeiten hab ich dabei kein Bauchweh. Ich bin nunmal käuflich.

Soweit hab ich jedenfalls erstmal ein gutes Gefühl und warte nun auf den Anruf wann der nächste Step angesagt ist.

Blöd ist nur, dass unter anderem Pflicht ist, dass man in Kompetenzkluft aufläuft. Ich bin ja nun wirklich der Jeanstyp. Wobei ich ja der Meinung bin, dass frau auch in Jeans durchaus chic aussehen kann.

Da ich schon zwei oder drei Wochen wußte, dass ich die Einladung zum Gespräch bekomme, hatte ich aber vorsorglich so einen Kompetenzdress erstanden. Aber ganz ehrlich, in so einem langweiligen schwarzen Hosenanzug mit weißem Blüschen seh ich irgendwie komisch aus. Echt jetzt…  das wäre eher was für den nächsten Karneval. Und nein, ich stell davon kein Foto ins Netz :lol:

Jedenfalls tut es gut, dass endlich mal wieder etwas passiert das sich gut anfühlt.

– Fortsetzung folgt –

Absagen und andere Aussagen

Nachdem ich nun ein Weilchen mein schweres Haupt auf mein Kissen gebettet hatte (nein ich bin nicht ausgeschlafen!!) noch schnell ein Nachtrag zu gestern.

Die Firma, bei der ich mich vorgestellt hatte, hat angerufen. Eigentlich hatte die sich wohl schon für mich entschieden, da trat eine Mitbewerberin auf den Plan, die gleichwertig qualifiziert ist, jedoch in dem speziellen Arbeitsbereich bereits Erfahrung hat. Somit wäre ich die zweite Wahl und könnte, wenn ich mag, die Halbtagsstelle haben. Urprünglich war die Rede von 32 Wochenstunden, jetzt sollen es aber weniger sein. Leider geht das natürlich nicht. Immerhin bin ich Alleinversorgerin und da die ziemliche Flexibiltät fordern wäre ein zweiter Halbtagsjob nicht realisierbar. Und von einem Halbtagsjob kann ich nun mal nicht leben. Also heißt es weitersuchen. Die Chefin fand es sehr schade, dass Halbtags für mich nicht geht und versichert, dass ich bestimmt schnell was passendes finde… zumindest klang es, als wäre es ehrlich gemeint.

Was den Blick in die Zukunft angeht kamen ein paar Sachen auf den Tisch, die mir bereits bewußt waren, z.B. dass das Objekt der Begierde zurzeit praktisch geistig unzurechnungsfähig ist….  das steht dem OdB praktisch auf die Stirn tättowiert :-D   Nichts desto trotz wird es – wie ich es ja auch erwarte – wieder aus der Versenkung auftauchen. Wenn es das tut müsste ich mich auf schwere Zeiten einstellen, auch das war mir bewußt. Im Moment hilft nur eine Extraportion Geduld. Aber im Moment habe ich die!!

Bezüglich der Arbeitsgerichtsgeschichte ist die Aussage die gleiche, wie beim Blick in die Zukunft Nummero Uno. Alles wird gut und für mich wird der Tag zumindest ein bisschen zum inneren Reichsparteitag. Auf jeden Fall werde ich das alles gut überstehen.

Das schlimmste meiner Pechsträhne hab ich hinter mir. Jetzt werden die Nachwehen eher langweilig abgearbeitet und dann kommt der Neustart. Große Überraschungen oder Katastrophen stehen zurzeit nicht an. Wär ja mal gut…  zumindest um mal Luft zu holen. Wie ich mich kenne werde ich danach mit Anlauf auf das nächste Chaos losstürmen.

Aber wie gesagt…  einfache unkomplizierte oder direkte Wege sind nicht wirklich meine Sache….

Nun schau ich mal, ob der Ausflug zum großen blau-gelben Schweden klappt, morgen dann das Noti von Th. flicken (ich hasse es, wenn Leute an sowas rangehen, die sich für pfiffig halten, aber eigentlich keinen Plan haben!!) Da das eine kompliziertere Geschichte wird hab ich das Teil eingesackt und mitgenommen. Der wird also morgen auf der Couch verarztet. 

Dann hab ich noch ´ne neue Anfrage für die sozialpsychologische Beratungsstelle. Evtl. werd ich das für morgen oder Montag einplanen… mal gucken wie morgen meine Laune ist… waren ja dann schon vier Tage in Gesellschaft mit vielen Worten…  evtl. werd ich morgen mal für einen Tag mein Einsiedlerdasein zurückholen. Ist auch mal schön ;-)

Geburtstagspläne

Seit drei Wochen werde ich mindestens jeden zweiten Tag gefragt, was ich an meinem Geburtstag zu tun gedenke. Wo ich feiern will, mit wem, ab wann….   Möglichkeiten gäbe es mehrere. Entweder in Ostfriesland, mit Familie, alten Freunden etc. so wie ich es die letzten zwei Jahre auch gemacht habe. Oder hier, mit verschiedenen Freunden in meiner Wohnung. Was mir die liebste Variante wäre. Zumal ich zwei Tage später eh nach Ostfriesland fahre um meinem Ömchen bei ihrem 89sten zum Tee einschenken zur Hand zur gehen.

Naja, alle Überlegungen sind erledigt.

Ich werde an meinem Geburtstag morgens um 6 Uhr aufstehen, duschen, Kaffee trinken, ins Auto steigen, nach Bremen fahren und mich dort ab 8 Uhr in eine Vortragsveranstaltung setzen. Anschließend daran gibt es ein Bewerbergespräch. Ich hatte mich ja um eine Stelle im Hafen beworben. Also keinen Bürojob mehr sondern Hafenarbeiterin. Wenn es halbwegs gut läuft werde ich da mehr verdienen als in jedem Bürojob in der Stadt. Also schau ich mal was da kommt *g*…

Und danach – ich hoffe, das dauert nicht den ganzen Tag – feier ich mit meinen Freunden und Freundinnen zuhause in meiner neuen Wohnung meinen Geburtstag. Und wenn alles gut geht können wir dann schon auf nen neuen Job ab 01.11. anstoßen….  boahrrr  wär das klasse!!!!!!!!

Erster Kommentar auf die frohe Botschaft :   och mensch, dann musst Du ja schichtarbeiten.  Ey, das ist mir doch sowas von egal *g*….  ich hab dann Arbeit und brauch meinen Eltern nicht auf der Tasche liegen und wenn es gut läuft hab ich am Monatsende tatsächlich noch Kohle über…  das wär doch mal was feines!!!!

 

Heute habe ich wieder eine Stunde Lebensberatung gegeben. Man höre und staune, AH hört auf mich *g*  zumindest teilweise. Da er seine Freundin nicht anrufen wollte um Schluss zu machen will seine Frau jetzt mit ihm zusammen zu der Freundin fahren und dabei sein, wenn er Schluss macht. Na Klasse!!!  Naja, er überlegt ob er einfach seine Klamotten packt und sich aus der Schußlinie zurückzieht ohne seine Frau an der Nase herunzuführen. Wäre sicher der bessere Weg!!

Und wer kommt mich morgen besuchen?????   T!!!!!!  Jawoll…  um ca. 18 Uhr kann ich ihn am Bahnhof einsammeln und Montag um 15 Uhr setze ich ihn wieder in den Zug nach Hause. Und in den 21 Stunden dazwischen lassen wir es uns richtig gut gehen mit allem, was die letzten 2 Monate gefehlt hat. Na wenn das keine prima Aussichten sind!!!

Wandertag

Körperliche Betätigung rächt sich *g*…  ich kann kaum schreiben, was heute nicht weh tut. Trotzdem habe ich es geschafft heute zweimal in die Stadt zu laufen. Wandertag sozusagen.

Vormittags war ich mit St. im Mediterano, das gestern eröffnet worden ist. Ich hatte es mir zwar größer vorgestellt, aber es scheint mir ein sehr gelungenes Projekt zu sein. Das Ambiente ist toll. Die Ladenzeilen sehen aus wie kleine italienische Gassen, in der Mitte eine Plazza unter einer riesigen Glaskuppel. Absolut geniales Eis gibts auch. Die Geschäfte sind zumindest zum Teil in erträglichen Preisklassen. Einige sind schon etwas sehr abgehoben, aber die Mischung stimmt und es gibt jede Menge Kleinigkeiten als Weihnachtsgeschenke.

Natürlich war da der Bär los und es war mal wieder faszinierend die Leute zu beobachten.

Während wir da herumgebummelt sind, habe ich mir das Hirn zermartert, was ich Montag zum Vorstellungsgespräch anziehe. So richtig geeignete Klamotten hab ich irgendwie nicht. Die die ich hatte sind alle entsorgt, die wären eh viel zu groß…  also muss ich morgen erstmal den Kleiderschrank auseinander nehmen und gucken, was irgendwie zusammenpasst und nett klasse aussieht.

Nachmittags bin ich dann noch mal auf einen Kaffee in die Stadt gepilgert. Das Wetter war klasse und ich konnte sogar draußen sitzen. Allerdings ist so viel Sauerstoff offenbar ungesund… ich bin soooo müde.

War ich gestern auch…. und prompt lag ich im Bett, war ich hellwach…  ist Vollmond?

Naja…  jedenfalls sieht es so aus, als würde am Sonntag T. herkommen und bis Montag Mittag bleiben. *freutsicheinLochindenBauch*

Also morgen Bett neu beziehen, putzen, aufräumen, einkaufen und hoffen, dass er Sonntag nach seiner Nachtschicht schnell in den Zug klettert und ich ihn vom Bahnhof abholen kann. Endlich wieder anlehnen, ankuscheln, und naja ihr wißt schon….

Achjaaaa, ich such noch verzweifelt nach einer Erklärung, warum ich nicht mehr in der alten Firma arbeite…   irgendwie muss es ja plausibel sein und gleichzeitig muss ich den Ball flach halten. Hat jemand ne Idee???? Ich wäre für Tips echt dankbar!!!

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