Ξ September 3rd, 2010 | → 1 Comments | ∇ Alltag |
… und hast keinen Job mehr.
Im Scherz hatte ich ja noch gesagt und getwittert, dass ich ein erster-Arbeitstag-nach-dem-Urlaub-Trauma habe. Das schon seit ein paar Jahren. Meistens ist ja der erste Tag nach dem Urlaub nicht so toll…. vor allem bei dem Job den ich vorher hatte. Am ersten Tag nach dem Urlaub ging es meistens durch die Hölle. Bis vor zwei Jahren am ersten Tag nach dem Urlaub die Kündigung kam. Damals war es zwar überraschend aber irgendwie auch eine Erleichterung. Die Stimmung was da schon länger nicht gut und inzwischen sind einige andere, mit denen ich dort damals gearbeitet hatte, auch nicht mehr dort.
Am Dienstag kam nun also wieder die Kündigung. Völlig unerwartet und eigentlich sogar ohne Bauchgrummeln vorher.
Ich war erstmal fix und fertig. Nur fadenscheinige Begründungen, eine Telefonnummer einer anderen Firma, bei der ich mich bewerben könnte. Die ist ja auch nur eineinhalb Fahrstunden von hier entfernt… wenn man gut durchkommt. Keine handfesten Begründungen weil keine für eine Kündigung ausreichend wäre. Vier Gründe würden mir einfallen, keiner würde eine Kündigung rechtfertigen. Aber bei der Betriebsgröße ist eh nix zu machen. Dabei war alles normal als ich zur Arbeit kam und ich angefangen habe den Schreibtisch aufzuräumen. Nach zwei Stunden kam dann der Anruf vom Chef, wie denn mein Urlaub war? Ob ich eben zu ihm kommen könnte… und dann nahm das Verhängnis seinen Lauf…. das übliche Rumgedruckse, dass es ihm leid täte, dass er mir ein gutes Zeugnis ausstellen würde, dass ich meinen Resturlaub und Überstunden nehmen solle und ab sofort freigestellt wäre…
Dann nur noch Schreibtisch ausräumen, total paralysiert, kein Wort zu den Kollegen (die Lieblingskolleginnen waren eh nicht da), Schlüssel abgeben und weg… einfach nur weg…
Aber keine Sorge, ich würde nicht dagegen klagen. Das hab ich beim letzten Mal gemacht. Und wirklich gebracht hat es mir nicht viel. Außer Aufregung und schlaflose Nächte. Das ist nichts für mein Nervenkostüm.
Ich bin unheimlich dankbar für meine Freunde, die in solchen Zeiten sofort für mich da sind, in deren Arme ich mich werfen und bei denen ich mich ausheulen kann. Online und offline. Seit Dienstag war am Tag mindestens einmal jemand bei mir oder ich bei jemandem eingeladen. Zum Ablenken, Auffangen und Mutmachen. Was wäre ich nur ohne meine Freunde??
Es ist erstaunlich, da bist Du fast an dem Punkt, an dem Dein Leben entspannt und unkompliziert laufen könnte, planst die nächsten positiven Veränderungen, hast das Gefühl, dass bald endlich Ruhe einkehrt und Dein Leben normal und langweilig wird, Du Dir keinen Kopf wegen irgendwas machen musst, und dann bekommst Du den nächsten Knüppel zwischen die Füße geworfen und es tun sich neue Baustellen auf.
Job suchen, einmal mehr neu anfangen, über das Arbeitsamt ärgern (was eine andere Geschichte ist), weiter wegen dem Hausverkauf zittern (was auch eine andere Geschichte ist) und schlecht schlafen, weil es eine richtige Katastrophe wird, wenn nicht wenigstens eine der Baustellen in den nächsten vier bis sechs Wochen erledigt ist.
Liebes Schicksal, liebes Universum, ich wünsche mir wenigstens 1 Jahr, in dem einfach alles langweilig ohne Chaos funktioniert und in dem nicht in regelmäßigen Abständen existenzielle Ängste auftauchen die einem das Genick brechen können, bitte. Achja, und wo wir gerade bei Wünschen sind, könnte jemand die Kratzer am Selbstbewußtsein überpolieren? Das macht sich bei Bewerbungen / Vorstellungsgesprächen nicht so gut.
Ach ist das alles ein Scheiß!!!
- Überraschenderweise hat sich das Schnittchen am Samstag gemeldet… hab es allerdings etwas abgewürgt
- inzwischen bin ich überzeugt, dass das mit dem Schnittchen nicht geklappt hätte. Nicht wegen dem Alter… weil ich Intelligenz sexy finde und nach dem Sex reden will… und vorher natürlich auch… aber ich musste ihm sogar Sarkasmus erklären
- Ich durfte mich tatsächlich am Samstag ummelden. Die Zippe zickte zwar wieder nach dem Motto “Sie sind doch nach $AndereStadt gezogen” und ich durfte 20 Euronen Strafe zahlen aber ich bin jetzt ordnungsgemäß angemeldet
- Am Wochenende habe ich mich vor mir selbst erschrocken. Ich war ungewohnt aggressiv. So kenn ich mich gar nicht… die Beschimpfungen die ich zeitweise im Kopf hatte trieben sogar mir die Schamesröte ins Gesicht
- Noch viermal arbeiten, dann hab ich Urlaub. Ich mach drei Kreuze wenn es soweit ist. Dann wird auch wieder mehr gebloggt.
- Am Donnerstag geht es nach Monaten endlich mal wieder ins Kino. Ich kann es kaum erwarten, auch wenn ich keinen Schimmer habe, was wir gucken werden. Ich weiß nur, dass es in 3D sein wird.
- Morgen geht es 600 km durch die Republik. Und wehe ich krieg nirgends einen Vanilleguglhupf von Starbucks. Wenn es die hier schon nicht gibt will ich wenigstens die Gelegenheit nutzen!
- Ich überwache ja derzeit meinen Schlaf mit SleepCycle. Und staune täglich über die unterschiedlichen Auswertungen. Ich hoffe wenn ich Urlaub habe nehmen die Komaphasen weiter ab.
- Ich schaffe es heute einmal mehr nicht um 22 Uhr ins Bett zu kommen. Dabei spüre ich, dass mir das gut tut. Aber ich ich find so schwer ins Bett. Und den Rest der Woche wird das auch nix.
- Am Wochenende steht Umzug Nr. 3 dieses Jahr an. Ich kann keine Kartons mehr sehen. Gut, dass ich danach wenigstens in meine aufgeräumte Wohnung komme.
- “Er” liegt immer noch direkt neben mir. Und sucht den Weg….. das wird immer rätselhafter (versteht jetzt kein Mensch, macht aber nicht wirklich was)
- Meine Kopfschmerzen wollen mir seit zwei Tagen was sagen, aber ich verstehe sie nicht
- Meinen Katzen geht es genauso, die versteh ich schon seit über 10 Jahren nicht
- Ich staune über die Veränderungen in meinem Blog… früher kam da mehr über Gefühle und so. Aber derzeit sind da irgendwie keine. Bin wohl zu gestresst….
- Ich will aber dahin zurück, gefühlvoller und zufriedener werden. Hat wer Tipps?
- Ich finde ich sollte mir mal wieder einen Saunatag gönnen…. mal gucken wer mitkommen könnte
Bei Heike hab ich mir ein Stöckchen gemopst. Es geht um 205 Dinge, die man im Leben gemacht haben sollte.
Die, die ich schon gemacht habe, habe ich fett markiert.
- Eine Kneipenrunde bezahlen
- Mit Delfinen im offenen Meer schwimmen
- Einen Berg besteigen
- Das Innere der Großen Pyramide von Gizeh besuchen
- Eine Tarantel auf der Hand halten
- Im Kerzenlicht mit jemandem ein Bad nehmen
- “Ich liebe dich” sagen und es meinen
- Einen Baum umarmen
- Einen Striptease bis zum Ende hinlegen
- Bungee Jumping ausprobieren
- Paris besuchen (steht aber spätestens nächstes Jahr auf dem Programm!)
- Ein Gewitter auf See erleben
- Die Nacht durchmachen
- Das Nordlicht sehen
- Eine Sportveranstaltung besuchen
- Den Schiefen Turm von Pisa besteigen
- Eigenes Gemüse züchten und essen
- Einen Eisberg berühren
- Unter dem Sternenhimmel schlafen
- Eine Babywindel wechseln
- In einem Heißluftballon fahren
- Einen Meteoritenhagel beobachten
- Einen Champagnerrausch haben – im Zuge einer Trennung an Silvester
- Mehr als man sich leisten kann spenden
- Den Himmel durch ein Teleskop anschauen
- Im unpassendsten Moment einen Lachanfall haben
- An einer Schlägerei teilnehmen
- Beim Pferderennen gewinnen
- Blau machen, obwohl man nicht krank ist
- Eine(n) Fremde(n) bitten, mit einem auszugehen
- Eine Schneeballschlacht mitmachen
- Seinen Hintern auf dem Bürokopierer ablichten
- So laut schreien wie es geht
- Ein Lamm in den Armen halten
- Eine heimliche Fantasie ausleben
- Um Mitternacht (nackt) baden gehen
- In eiskaltem Wasser baden
- Eine richtige Unterhaltung mit einem Bettler führen
- Eine totale Sonnenfinsternis beobachten
- Eine Achterbahnfahrt mitmachen (ich trau mich nicht)
- Einen Elfmeter verwandeln
- Die Aufgaben von drei Wochen irgendwie in drei Tagen erledigen
- Völlig verrückt abtanzen, egal wer dabei zusieht
- Einen fremden Akzent einen ganzen Tag lang nachmachen
- Den Geburtsort seiner Vorfahren besuchen
- Glücklich mit dem eigenen Leben sein, wenn auch nur für einen Moment
- Zwei Festplatten im Computer haben
- Alle Bundesländer seines Landes besuchen
- Den eigenen Job in jeder Hinsicht mögen auch wenn es nur für einen Moment ist
- Sich um jemanden kümmern, der beschissen aussieht
- Nach eigenem Ermessen genug Geld besitzen
- Abgefahrene Freunde haben
- Im Ausland mit einem/r Fremden tanzen
- Wale in der freien Natur beobachten
- Ein Straßenschild stehlen
- Mit dem Rucksack durch Amerika reisen
- Per Anhalter fahren
- Freeclimbing ausprobieren
- Im Ausland einen Beamten anlügen, um bloß nicht aufzufallen
- Um Mitternacht am Strand spazieren gehen
- Mit dem Fallschirm abspringen
- Irland besuchen
- Länger an Liebeskummer leiden, als die Beziehung gedauert hat
- Im Restaurant am Tisch mit Fremden speisen
- Japan besuchen
- Das eigene Gewicht in Hanteln stemmen
- Eine Kuh melken
- Seine CD-Sammlung auflisten
- Vorgeben, ein Superstar zu sein
- Karaoke singen
- Einen ganzen Tag lang einfach nur so im Bett bleiben
- Nackt vor Fremden posieren (macht jeder der in der Sauna eine gute Figur machen will *g*)
- Mit Sauerstoffflasche tauchen
- Zu Ravels Bolero Sex haben
- Im Regen küssen
- Im Schlamm spielen
- Im Regen spielen
- Ein Autokino besuchen
- Etwas ohne Reue tun, was man eigentlich bereuen müsste
- Die Chinesische Mauer besuchen
- Erkennen, dass jemand die Homepage besucht hat, ohne dass er sie kennen sollte
- Statt Microsoft Windows etwas besseres verwenden
- Ein eigenes Geschäft gründen
- Sich glücklich und auf Gegenseitigkeit verlieben
- Eine berühmte historische Stätte besuchen
- Einen Kampfsport erlernen Judo, Karate und Ju Juitsu
- Mehr als sechs Stunden am Stück vor einer Spielkonsole sitzen
- Heiraten
- Ins Kino gehen
- Eine Party platzen lassen
- Jemanden lieben, obwohl es verboten oder unschicklich ist
- Jemanden küssen bis er/sie schwindelig davon wird
- Sich scheiden lassen
- Sex im Büro haben
- Fünf Tage lang ohne Essen auskommen
- Kekse nach eigenem Rezept backen
- Den ersten Platz in einem Verkleidungswettbewerb belegen
- In einer Gondel durch Venedig fahren
- Sich tätowieren lassen
- Herausfinden, dass allein die Berührung von Gegenständen einen anmacht
- Wildwasser-Rafting
- Im Fernsehen als »Experte« auftreten
- Ohne Grund einen Blumenstrauß bekommen
- In der Öffentlichkeit masturbieren
- So besoffen sein, dass man sich an nichts mehr erinnert
- Von irgendeiner illegalen Droge abhängig sein
- Auf einer Bühne auftreten
- Las Vegas besuchen
- Die eigene Musik aufnehmen
- Haifisch essen
- Einen One-Night-Stand haben
- Thailand besuchen
- Erleben, wie Asylanten in Deutschland leben
- Ein Haus kaufen
- Im Krieg auf einem Schlachtfeld sein
- Ein oder beide Elternteile begraben
- Eine Kreuzfahrt machen
- Mehr als eine Sprache sprechen
- Beim Versuch, einen anderen zu verteidigen, selbst eins “auf die Fresse kriegen”
- Einen ungedeckten Scheck einreichen
- In der Rocky Horror Picture Show auftreten
- Das eigene Kreditkartenstatement lesen und verstehen (was ist ein Kreditkartenstatement??)
- Kinder aufziehen
- Nachträglich das ehemalige Lieblingsspielzeug kaufen und damit spielen
- Auf Tour seiner Lieblingsmusiker mitreisen
- Die eigene Sternenkonstellation bestimmen
- Im Ausland eine Fahrradtour machen
- Etwas Interessantes über die eigenen Vorfahren herausfinden
- Den eigenen Bundestagsabgeordneten anrufen oder anschreiben
- Mit dem/der Geliebten irgendwo von Null neu anfangen
- Zu Fuß über die Golden Gate Bridge gehen
- Im Auto laut singen und nicht aufhören, obwohl jemand zusieht
- Eine Abtreibung hinter sich bringen, gegebenenfalls mit dem Partner
- Eine Schönheitsoperation mitmachen
- Einen [schweren] Unfall unerwartet unverletzt überstehen
- Einen Beitrag für eine Zeitung schreiben
- Über fünfzig Kilo abnehmen (naja, es waren 48, ich runde mal auf)
- Jemanden zum Trost in den Armen halten
- Ein Flugzeug fliegen
- Einen Stachelrochen streicheln
- Das Herz eines/r anderen brechen
- Einem Tier beim Gebären helfen
- Den Job verlieren
- Geld bei einer Fernsehshow gewinnen
- Einen Knochenbruch erleiden
- Einen Menschen töten
- In Afrika auf Fotosafari gehen
- Ein Motorrad fahren
- Mit irgendeinem Landfahrzeug schneller als 220 km/h fahren
- Ein Piercing irgendwo schulterabwärts anbringen lassen
- Eine Schusswaffe abfeuern
- Selbst gesammelte Pilze essen
- Ein Pferd reiten
- Eine schwere Operation durchmachen
- Sex im fahrenden Zug haben
- Eine Schlange als Haustier halten
- Durch den Grand Canyon wandern
- Einen ganzen Flug durch schlafen
- Im Verlauf von zwei Tagen länger als dreißig Stunden schlafen
- Mehr fremde Nationen als deutsche Bundesländer besuchen
- Alle sieben Kontinente bereisen
- Eine Kanureise machen
- Kängurufleisch essen
- Sich an einer historischen Mayastätte verlieben
- Sperma oder Eizellen spenden
- Sushi essen
- In der Zeitung das eigene Foto finden
- Mindestens zwei glückliche Partnerbeziehungen im Leben haben
- Jemanden in einer Angelegenheit überzeugen, die einem am Herzen liegt
- Jemanden wegen dessen Handlungsweise raus werfen
- Nochmal zur Schule gehen
- Gleitschirm fliegen
- Den eigenen Namen ändern (zwangsläufig durch Heirat)
- Eine Kakerlake streicheln
- Grüne Tomaten braten und essen (grüne Tomaten sind saulecker!)
- Die Ilias von Homer lesen
- Einen Autor aussuchen und lesen, den man in der Schule verpasst hat
- Im Restaurant Löffel, Teller oder Gläser für zu Hause mitgehen lassen
- und vor dem Restaurant von der Polizei gefilzt werden
- Eine künstlerische Tätigkeit als Autodidakt erlernen
- Ein Tier eigenhändig töten, zubereiten und essen
- Sich bei jemandem Jahre nach einer Ungerechtigkeit dafür entschuldigen
- Nie an Klassentreffen teilnehmen
- Sex mit jemandem haben, der halb oder doppelt so alt ist wie man selbst
- In ein öffentliches Amt gewählt werden (gilt Vereinsvorsitzende?)
- Selbst eine Computersprache entwickeln
- Erkennen dürfen, dass man den eigenen Traum tatsächlich lebt
- Jemanden, den man liebt, in Pflege geben müssen
- Selbst einen Computer [aus Einzelteilen] zusammenbauen
- Ein selbst gemachtes Kunstwerk an einen Fremden verkaufen
- Testrunde in einem Ferrari fahren
- Selbst einen Stand auf einem Straßenfest haben
- Sich die Haare färben
- Als DJ auftreten
- Herausfinden, dass einem der Partner im Internet den Laufpass gegeben hat
- Sein eigenes Rollenspiel schreiben
- Verhaftet werden
- Ein Haustier halten
- An einer Zigarette ziehen
- Eine Sache durchsetzen
- Sex auf einer Discotoilette
- Sex unterm Sternenhimmel
- Bei Gewitter zelten
- Ein Kind gebären
- Aktfotos machen
Soooo, und jetzt bitte alle das Stöckchen schnappen und im Blog zurechtschnitzen
Es fing alles ganz harmlos an als Freunde, denen ich am Wochenende beim Umzug helfen wollte mich baten, einen anderen Helfer für den Umzug mitzubringen. Er hätte letzte Woche seinen Wagen geschrottet und da er im gleichen Stadtteil wohne böte sich das ja an.
Kein Problem, also wurde mir ein Treffpunkt mitgeteilt, eine grobe Beschreibung des Mannes mit einem kichernden “ein Schnittchen halt” im Nachsatz.
Am Samstag morgen fuhr ich also zum Treffpunkt, keine 500 m vom Casa entfernt und sammelte einen müden jungen Mann ein der, genau wie ich, lieber noch zwei oder drei Stunden geschlafen hätte. Wir unterhielten uns ein wenig. Weiter nichts.
Während der ersten Umzugsphase war er ohnehin mit meinem Freund in dessen alter Wohnung um den Transporter vollzupacken. Die Stimmung beim Umzug war gut, nicht zuletzt wegen dem Möbelaufzug den eine Umzugsfirma mitgebracht hatte. Das machte die ganze Sache wesentlich leichter…
Irgendwann später, die Wohnung meines Freundes war leer, ging es dann ans Werk Möbel aufzubauen und gaaaanz zuuuufällig richteten meine Freunde es immer so ein, dass das Schnittchen und ich zusammen arbeiten mussten. Was übrigens ganz hervoragend funktionierte. Während wir also im Bad die Duscharmaturen, Duschvorhang, Waschmaschine und den beleuchteten Spiegel verarzteten haben wir viel gelacht. Ihm fiel auch schnell auf, dass sich mein unheimlicher Verehrer sehr um mich bemühte. Er ist ein Freund meiner Freundin und war darum auch als Helfer dabei und gab sich alle Mühe die Werkzeug- und Kaffeeversorgung für mich zu gewährleisten. Für mich gab es den Kaffee sogar statt aus Plastikbeckern aus einem ordentlichen Becher.
Das Schnittchen und ich arbeiteten vor uns hin, irgendwann wurde offensichtlicher, dass er mich wohl gut fand – was vielleicht auch am Vodka/Cola gelegen haben könnte – und wir verliessen als letzte das Feld und liessen die Umziehenden in ihrem Chaos zurück.
Zwischenzeitlich hatten mein Freund und das Schnittchen noch einen ausrangierten Küchentisch und drei Küchenstühle in meiner Wohnung abgeliefert, worauf hin das Schnittchen am Rande erwähnte, dass er direkt im Nachbarblock wohnt. Ebenfalls kam zur Sprache, dass ebendieser Küchentisch angeblich nicht durch meine Küchentür passe und ich den Tisch wohl auseinanderbauen müsste. Was für mich nun wirklich kein Problem ist.
Auf dem Heimweg bat mich das Schnittchen, ihn am Discounter um die Ecke abzusetzen und dort auf dem Parkplatz kam dann zur Sprache, dass wir ja am nächsten Tag nochmal den Umziehenden helfen könnten. Um das ganze zu terminieren war es natürlich unumgänglich die Handynummern zu tauschen
Nachdem ich in meinem Casa angekommen war musste ich dann erstmal herzlich lachen. Der Tisch passte durch die Tür als wäre er dafür gemacht worden, was ich meinen Freund und das Schnittchen dann auch per SMS wissen liess. Danach simsten das Schnittchen und ich noch eine kleine Weile und ich fand es großartig.
Am Sonntag, nachdem das Casa gerichtet war und ich die Menschwerdung abgeschlossen hatte klopfte ich dann vorsichtig per SMS beim Schnittchen an und fragte nach, ob er Lust hätte bei mir einen Kaffee zu trinken und danach zu schauen wie zwei unsere Freunde mit dem Umzug sind und ob wir dort noch was helfen könnten.
Das Schnittchen lag in sauer *g* . Offenbar hatte er in der Nacht noch den Weg in die Disko der Stadt gefunden und war bis morgens um 9 unterwegs gewesen. Ich glaube er weiß noch immer nicht, wie er nach Hause gekommen ist. Jedenfalls war er nicht so richtig in der Verfassung und so fuhr ich alleine.
Während ich mit meiner Freundin Möbel aufbaute kamen immer wieder SMS und da ich an Stelle des iPhones Werkzeug und Möbelteile festhalten wollte/musste kamen wir überein, dass er am Abend auf einen Film und eine Pizza und etwas kuscheln herkommen wollte.
Er kam dann auch als ich wieder daheim war. Musste jedoch zwischendurch nochmal zurück weil offenbar die Ex vor seiner Tür stand. Vorher hatte wie wohl schon den halben Nachmittag gesimst. Offenbar gibt es da noch Probleme. Was bei mir schon einen schalen Nachgeschmack erzeugte. Er kam aber schnell zurück und war zu meiner Beruhigung auch nicht so stürmisch wie er per SMS den Eindruck erweckt hatte. Wir redeten, guckten nen Film und alles war ok. Gegen 22 Uhr machte er sich auf den Heimweg nicht ohne zwei Abschiedsküsschen da zulassen.
Klang alles gut, fühlte sich soweit auch gut an. Abgesehen davon, dass er etwas schockiert war als er hörte wie alt ich bin. Er ist mal eben sechs Jahre jünger (wohl fast sieben) und hatte mich locker vier bis fünf Jahre jünger geschätzt als ich bin.
Und nachdem dann heute nichts bis kaum was per SMS kam kriegte ich dann Muffensausen.
Die Schmetterlinge von Samstag und Sonntag mutieren zu Monsterschmetterlingen und ich fahre totale Panik.
Ich habe so unglaubliche Angst, dass wieder so weh tun könnte wie beim letzten Mal. Auch wenn das nun schon fast zwei Jahre her ist. Naja, ein Jahr. Vor zwei Jahren fing es an… vor einem Jahr haben wir das letzte Mal voneinander gehört. Und selbst wenn ich heute daran denke, dann spannen die Narben und sind kurz davor aufzureisssen.
Wie nimmt man sich selbst die Angst? Und wie kann ich daran glauben, dass er heute einfach nur schlecht drauf war oder gestresst oder was auch immer.
Und langsam wächst das Saatkorn, dass Barikaden aufrichtet und den Schutzwall verstärkt der kurzeitig ins Wanken gekommen ist.
Meine Freunde fanden ganz toll, dass es offenbar gefunkt hatte. Und ich vermute sie intervenieren im Zweifelsfall im Hintergrund…. und ich bin kurz davor, sie zu bitten, es nicht zu tun und das ganze im Sande verlaufen zu lassen.
Ich habe Angst…. Angst davor enttäuscht zu werden, Angst davor, dass es wieder weh tut, Angst davor um Meilen zurückgeworfen zu werden, Angst davor verlassen zu werden und wieder mit zerstörten enttäuschten Hoffnungen weiterleben zu müssen. Es war so ein schwerer Weg bis hierher… ich weiß nicht, ob ich den nochmal gehen könnte.
Ich vermute ich werde mich nicht beim Schnittchen melden…. aber ich werde dem Schnittchen auch nicht die Tür vor der Nase zuschlagen. Ich will nicht darauf hoffen, dass er sich ernsthaft in mich verlieben könnte. Ich will nicht auf Nachrichten warten und mir tausend Gründe ausdenken warum er sich gerade nicht melden kann.
Nochmal würde ich so eine Geschichte nicht durchstehen!
Ok, ich hab Euch immer angelogen und das Header-Bild im Blog ist auch ein Fake. Ich wohne natürlich nicht in Bremerhaven.
Nein, in Wahrheit wohne ich in Schilda!!!
Zumindest hatte ich den Verdacht als ich neulich zum BügerBüro wollte um mich umzumelden. Ich gestehe, in meinem kleinen Wolkenkuckucksheim war ich dem Irrtum aufgesessen, dass man 6 Wochen Zeit hat sich umzumelden. Das ist nicht so!! Zumindest nicht im Land Bremen. Da hat man nur 2 Wochen Zeit.
Diese 2 Wochen waren lange schon verstrichen, aber mein Gott, es war ja nix besonderes, also was soll’s?
Es war Mittwoch, ich hatte ohnehin den Nachmittag frei für meinen dreimonatlichen Blutspendetermin und hatte vorher noch Zeit. Ich schnappte also alle notwendigen Papiere um die Mupfel und mich ordnungsgemäß umzumelden und pilgerte ins Amt.
Dort musste ich noch ein Weile warten, aber nachdem ich zumindest einen Sitzplatz ergattert hatte war das nicht sooo schlimm. Eine gewissen Wartezeit erwartet man irgendwie ohnehin.
Eine Weile später wurde ich von einem Herrn aufgerufen und in sein Büro gebeten.
Dort packte ich meinen Mietvertrag (den man in dieser Stadt zwingend braucht wenn man sich an- oder ummelden will) den Perso, den Fahrzeugschein und den Fahrzeugbrief (den ich gar nicht gebraucht hätte) auf den Tisch und verkündete „Ich möchte mich und mein Auto ummelden“ .
Der Herr nahm meinen Perso, schaute meine Daten in seinem PC nach und ….. beamte mich in mein persönliches Paralleluniversum indem er sagte
Angestellter: Sie können sich hier nicht anmelden, sie sind doch nach $AndereStadt umgezogen.
Feuerengel: Nein, mitnichten. Ich bin nicht nach $AndreStadt umgezogen, wie kommen sie überhaupt da drauf?
A: Na das steht doch hier!
F: Mag sein, aber auf meinem Perso, den diese Stadt mir ausgestellt hat steht, dass ich in der $VorherigeAdresseindieserStadt gemeldet bin und nicht in $AndereStadt
A: Da waren Sie ja auch gemeldet, aber danach sind sie in $AndereStadt umgezogen.
F: Nein, bin ich nicht. Schauen Sie hier, auf meinem Mietvertrag stehen die alte Adresse und die neue Adresse, das Einzugsdatum, etc. wann hätte ich denn noch in $AndereStadt ziehen und hierher zurück ziehen sollen? Und woher haben Sie die Information überhaupt bekommen?
A: Woher das kommt kann ich nicht feststellen, aber sie müssen erst beweisen, dass Sie direkt von der alten Adresse zur neuen Adresse umgezogen sind.
F: Ok, es steht im Mietvertrag!!
A: Das reicht nicht!
F: Ok, ich kann den Nachsendeantrag der Post mitbringen, die Bestätigungsmail hab ich sogar auf dem Handy dabei
A: Das reicht nicht!
F: DSL-Ummeldung?
A: Das reicht nicht!
F….
A: Das reicht nicht!
Und so weiter und sofort
Irgendwann kriegte ich dann doch mal schlechte Laune.
F: Sie haben hier meine Personalausweis, ein gültiges staatliches Dokument dessen Änderung sie nicht vornehmen können weil sie von irgendwo her hören ich könnte vielleicht in eine andere Stadt gezogen sein? Meines Wissen gilt die Adresse im Personalausweis als aktuelle gültige Meldeadresse. Diese Ausweis haben Sie vor weniger als einem Jahr ausgestellt.
Wie soll ich denn bitte meinen Umzug beweisen?? Sie lehnen ja alles ab, was als Nachweis möglich wäre. Inkl. gültigem Mietvertrag, Übergabeprotokoll, Adressänderungen, Postanträgen, Kontoanträgen ….
A: Weiß ich nicht, das reicht jedenfalls alles nicht. Wir können Ihnen hier nicht weiterhelfen, da müssen Sie zum Magistrat. Vielleicht wissen die warum Sie nach $AndereStadt umgezogen sind.
F: BIIIIINNN IIIIIICCCCHHHH JAAAAA GAAAAAAAAAARRRNIIIIIIIIICH!
Und das Ende vom Lied? Woher die Stadt die Info mit der anderen Stadt hat weiß ich noch immer nicht mit letzter Sicherheit, ich kann es mir jedoch denken. Auf eine bitterböse Mail an die Stadtverwaltung mit der Bitte den Sachverhalt zu klären und mich zu informieren wenn ich mich im BürgerBüro ummelden kann kam eine Antwortmail mit einer schwammigen Ausrede, einer Entschuldigung und dem Hinweis, dass ich mich jetzt jederzeit ummelden könnte.
Mach ich dann mal…. so in zwei Wochen… eher hab ich keine Zeit… und dafür nehm ich mir jetzt nicht noch mal frei
Ich fühle mich wie völlig erschlagen. Also nicht erst heute, eigentlich schon die ganzen letzten Wochen. Im Moment ist mir gerade alles zuviel.
Derzeit wähle ich den Rückzug und versuche dieses Ding mit dem zeitig schlafen gehen. Diese Woche hab ich es tatsächlich geschafft jeden Abend spätestens um 22 Uhr schlafen zu gehen. Wirklich wirken tut dieser Trick allerdings bisher nicht.
Ansonsten gehe ich in den Rückzug. Von allem und jedem. Was wirklich sein muss oder schon lange zugesagt ist mache ich, alles andere verkneif ich mir. Derzeit gibt es für mich nur mich.
Endlich mal wieder egoistisch sein und nur tun was ich will. Na gut, der erste Tag an dem das wirklich funktionieren könnte ist der kommende Sonntag. Letztes Wochenende war total verplant, lieber Besuch von CousinchenS und M und dann der Oldtimermarkt und diesen Samstag steht der Umzug von Freunden an. Dafür dann morgen auch noch nach der Arbeit Kartoffelsalat zaubern… weil er so lecker ist… und ich die Schnauze nicht halten konnte und nachgefragt habe nachdem vor Wochen schon klar war, dass ich den ja machen könnte.
Eigentlich mach ich das ja auch alles gerne. Nur im Moment geht nix mehr. Ich komm nach Hause, ignoriere meinen Haushalt, versorge die Katzen, sehe zu , dass ich irgendwas zu essen bekomme und fall ins Bett. Dummerweise macht sich diese Erschöpfung auch mit schlechter Laune bemerkbar und ich vergreife mich leicht mal im Ton, was sonst so überhaupt gar nicht meine Art ist.
Ich mag mich so nicht. Überhaupt nicht!! Ich find mich gerade unausstehlich und würde mich gerne selber schütteln und mir den Kopf waschen….
Das kann es nicht sein.
Und ich hoffe das geht schnell vorbei!!
Nach langem Ringen hab ich nun beschlossen doch eine Woche Urlaub zu nehmen. Eigentlich wollte ich die Tage aufsparen. Falls sich an der Nebenjobfront was tut. Aber im Moment sieht es so aus als würde sich die nächsten zwei Monate nix tun. Offenbar werden alle die die neue eingestellt wurden erstmal komplett geschult. Bleibt zu hoffen, dass einige von denen die Prüfung nicht schaffen oder einfach aus anderen Gründen den Job hinschmeissen (was in der Regel sogar sehr viele tun)
Der Plan ist also vom 23sten an eine Woche Urlaub zu nehmen. Am Wochenende vorher ist der Umzug meine Freundin, die Woche drauf die Sail. Eine andere Freundin würde in der Woche gerne die Museen der Stadt unsicher machen, aber ich glaube das ist derzeit nicht so mein Ding, auch wenn ich Museen eigentlich sehr liebe. Aber ich wette dort wird es ohnehin sehr sehr voll werden. Immerhin ist es die Woche der Sail und die Stadt wird vermutlich von Touristen überrannt. (Was theoretisch die Idee aufbringt, den Urlaub Anfang September zu nehmen, aber da geht es dann wieder wegen dem Job nicht)
Morgens schlafen bis man von alleine aufwacht
Kaffee trinken und daddeln so lange man will (also Frühstück ;o)
Den Tag über spontan entscheiden, was man macht, auch wenn es das eine oder andere ToDo für die Woche geben wird
Und vor allem viel dieser Zeit alleine verbringen…. nur mit mir und etwas Musik.
Noch 11 Mal arbeiten…. das schaff ich jetzt auch irgendwie noch!
Hier und hier hatte ich ja schon zur Bloggersail gelanden. Jetzt wird es langsam Zeit, dass ganze in trockene Tücher zu bekommen. Die Sail nähert sich mit großen Schritten und nach all dem Mist der vergangenen Wochen freue ich mich wenn viele viele von Euch den Weg hierher finden.
Zum einen müsste ich wissen, wer gerne eine Unterbringung hätte. Zwei oder drei Leute kann ich gut und gerne hier bei mir einquartieren. Zum anderen steht mir in der Nähe des Hafens noch eine 3-Zimmer-Wohnung zur Verfügung in dem ich Gästebetten unterbringen kann. Dusche und alles ist dort und auch in gutem Zustand.
Wer will möge sich bitte in den nächsten Tagen bei mir melden
Außerdem könnte ich mit einer ungefähren Personenzahl mal schauen, ob wir “nur” die Sail unsicher machen oder ob ich uns noch eine Location buche in der wir gemütlich essen und trinken können.
Also bitte noch mal alle die Hände hoch reissen und laut hier rufen wenn Ihr dabei seid!!!!
Unter dem Link findet Ihr noch ein Video zur Sail.
Ich selber habe die Sail erst einmal erlebt und da war es eigentlich auch “nur” die lütte Sail. Aber das kann man sich einfach nicht entgehen lassen. Und dann noch alle zusammen… das wird der Oberhammer!!!!!!!!!
Also bitte verbreiten und flux anmelden :o)
Langsam geht dieses Abo auf Katastrophen echt an die Substanz. Ich strampel also wieder wie verrückt um mich irgendwie freizuschwimmen und mit den Füßen auf den Boden zu kommen.
Vier Makler hab ich angesprochen. Drei haben geantwortet, der erste würde das Haus, nachdem er sich inzwischen angesehen hat, sofort anbieten. Zwar anscheinend nicht ganz zu dem Preis, den ich gerne hätte, aber nur so unwesentlich weniger, dass man vermutlich darüber hinwegsehen könnte. Die Frage ist halt, wie weit ich mich dann noch runterhandeln lassen kann wenn gegebenenfalls ein Käufer da ist.
Makler zwei und drei werden sich das Haus noch ansehen und ich denke ich werde deren Einschätzung noch abwarten bevor ich mich festlege. Der vierte hat sich nicht gemeldet. Aber ich denke das ist zu verkraften.
Bezüglich der Nebenjobgeschichte ist das auch alles relativ kompliziert. Hatte ich davon überhaupt schon was geschrieben? Ich glaub nicht oder?
Eigentlich versuche ich ja schon seit längerem in den Kreis des Fahrpersonals im Hafen zu kommen. Der Job wird relativ gut bezahlt, man hat keinen festen Schichtplan und kann seine Schichten so legen, wie man Zeit hat. Also in meinem Fall natürlich vorzugsweise in die Wochenenden.
Dummerweise ist es nicht so einfach an diese Jobs ranzukommen. Eine ganze Weile war Einstellungsstopp wegen der Wirtschaftskrise. Nun hieß es plötzlich es werden dringendst Leute für diese Arbeit gesucht. So dringend, dass sogar eine Hotline eingerichtet wurde, bei der man anrufen sollte.
Ich hab’s versucht. Freunde haben es für mich mit versucht. Chancenlos. Allein am Montag habe ich dort 65 (!) Mal angerufen. Drei mal meldete sich keiner, die anderen 62 Male war es immer besetzt. Den Rest der Woche sah es nicht anders aus.
Inzwischen sind die Stellen vergeben und man kann nur hoffen, dass in ca. zwei Wochen die regulären Schulungen für den Job wieder anfangen. Es ist zum Mäuse melken!! Jedenfalls werden Freunde es weiter für mich versuchen und ich natürlich auch. Ich hoffe von denen, die spontan angefangen haben halten nicht so viele durch. Mit der Früh- und Spätschicht ist das nicht jedermanns Sache.
Dann wollte ich mich diese Woche noch ummelden… ging nicht!! Man glaubt der Adresse in meinem Perso nicht. Aber das ist eine Geschichte für sich, die erzähle ich morgen. Und dann rühre ich auch noch die Werbetrommel für die Bloggersail und die nächste Bloggerparty.
Wie naiv kann ich sein, dass ich glaube, wenn alles sortiert ist und ich in meiner neuen Wohnung bin Ruhe einkehrt und ich ein langweiliges Jedermannsleben führen kann.
Und wie kann es sein, dass die Vergangenheit so schnell ist, dass sie mich selbst nach 10 Jahren immer wieder einholt, sich ins Fäustchen kichert und mir ein Bein stellt??
Wie kann einen die Tatsache, dass man in einen Verlierer verliebt war und ihn geheiratet hat selber immer wieder zum Verlierer machen??
Seine Firma stand kurz vor der Insolvenz und weil ich aus lauter Naivität und durch die rosarote Brille sein Elternhaus retten wollte, habe ich das Haus – seinerzeit seines – gekauft damit es nicht versteigert werden muss. Gut, es war damals unser Zuhause, aber eigentlich für mich ohne Bedeutung. Ich glaube ich werde mich nie wieder so an etwas materiellem festbeissen wie es damals der Fall war. Natürlich wäre es damals, vor allem für ihn, eine Katastrophe gewesen wenn er das Haus verloren hätte.
Bei genauerer Betrachtung hat das trotzdem.
Und ich habe die Hütte am Hals. Vor sechs Jahren hätten wir es gerne verkauft, aber der Markt war am Boden und da es ein relativ großes Wohn- und Geschäftshaus ist ist es für den “normalen” Hauskäufer, der ein nettes Einfamilienhaus mit kleinem Garten sucht, nicht geeignet. Dann fanden sich Mieter. Gute Mieter! Zum Glück!
In den letzten Jahren habe ich immer mal wieder versucht, das Haus zu verkaufen, aber ich gebe zu es waren halbherzige Versuche. Es lief ja alles und ich hatte ausreichende andere Katastrophen zu bewältigen. Die Mieter waren drin, zahlten pünktlich und kümmerten sich um das Haus als wäre es ihr eigenes.
Nun ziehen sie aus! Gestern war die Kündigung im Briefkasten. Am liebsten würden sie schon in zwei Monaten ausziehen, aber das kann ich keinesfalls zulassen.
Und was ist die Konsequenz? Eine existenzielle Katastrophe!!! Wenn sich nicht innerhalb von drei Monaten ein Käufer findet, oder zur Not ein guter Mieter, dann habe ich ein riesiges Problem. Ein unbeschreiblich großes Problem!!
Das Schicksal bittet erneut zum Tanz, wie schon so oft… oder eigentlich immer… langsam tun mir die Füße weh…
Und während ich mir das Hirn zermartere, wie ich diese finanzielle Katastrophe bewältigen kann und was ich jetzt als nächste Schritte tun kann um sie vielleicht noch abzuwenden schleicht sich in meinem Hinterkopf ein neuer Gedanke ein.
Wie kann ich zulassen mich zu verlieben und einen anderen Menschen in mein Leben lassen wenn ich keine Sicherheit bieten kann und vor allem wenn Liebe so nachtragend ist und so bittere Früchte tragen kann.
Die nächsten Wochen beschäftige ich mich also in erster Linie – eigentlich wie immer – mit Schadenbegrenzung und versuche einmal mehr den Phönix aus der Asche zu spielen.
Bisher bin ich immer irgendwie auf die Füße gefallen….. keine Ahnung wie….. aber irgendwann wird es wohl ein Bauchklatscher. Und von diesem würde ich verdammt lange was haben und er würde mir das Rückrat brechen.
Habt Ihr gerade ein paar Daumen zum drücken frei??
Derzeit bin ich kolossal genervt. Von meinen wohlmeinenden Freunden und Freundinnen. Nicht von einigen, eigentlich fast von allen!!
Sobald irgendetwas geplant ist und es nimmt ein mir nicht bekannter Singlemann daran teil, heißt es „Der ist übrigens Single!“ oder „Der wäre was für Dich!“
Selbst wenn irgendjemand mit irgendwem, den ich nicht kenne, geschrieben oder telefoniert hat kommt dieser Hinweis.
Und das passiert derzeit nicht einmal in der Woche oder so… das passiert derzeit täglich.
Genau wie das berühmte „Ohhh bahnt sich da was an?“ Sobald ich erzähle, dass ich mit einem männlichen Wesen Kaffee trinken, essen oder im Schwimmbad war. Auch wenn ich über das entsprechende männliche Wesen seit Wochen betone, dass es ein netter Kerl ist aber mehr auch nicht.
Wenn ich jemanden kennenlerne und mit dem was unternehme und sich was anbahnt, dann werde ich es Euch zu gegebener Zeit wissen lassen!
Leute es nervt ohne Ende!!!!!!
Fatal ist, dass auch der 85ste halbwegs nett gegebene Hinweis „das interessiert mich nicht“ oder „lass mich damit in Ruhe“ völlig verpufft und praktisch gar nicht wahrgenommen wird. Und wenn man es wütend zwischen zusammengebissenen Zähnen hervorquetscht kommt es auch nicht an.
Hat sich eigentlich jemand schon mal Gedanken darüber gemacht, was bei dem, der ständig verkuppelt werden soll ankommt?
Ich wette, darüber denkt keiner nach!!
Da wären zum Beispiel
- na wenn Du niemanden kennenlernst dann müssen wir das ja mal in die Hand nehmen
- so lange alleine sein ist doch nicht normal
- mit Dir stimmt doch was nicht
- bevor Dich keiner mehr haben will gucken wir mal wer in Frage kommt
- glückliche Singles gibt es nicht
- etc
- pp
Und im schlimmsten Fall streut Ihr bei dem betreffenden Single Salz in eine Wunde die niemals heilen wird!! Es gibt nämlich bei jedem Single die Momente in denen er sich in die Arme eines geliebten Menschen sehnt. In denen er kuscheln und liebgehabt werden möchte. Und es gibt viele Singles, die eigentlich jemandem im Herzen haben, denjenigen aber nicht bei sich haben können. Aus welchen Gründen auch immer.
Lasst es sein!!! Wenn ein Single jemanden bei Euch oder durch Euch kennenlernt und tatsächlich Interesse haben sollte, dann wird er Euch im Zweifelsfall schon bitten zu intervenieren.
Der nächste der mir mit einem Kuppel-Spruch kommt wird übelst Wind von vorne bekommen!! Egal welche Konsequenzen das haben könnte. Ich bin es leid mich dafür rechtfertigen zu müssen, dass ich alleine bin.
Ich bin übrigens glücklicher Single – solange Ihr nicht das Salz in die Wunde streut und mir zu vermitteln versucht, dass da ja was nicht mit mir stimmen kann.
Ich komme gerade vom Briefkasten hoch und könnte vor Wut platzen!! Finde ich doch im Briefkasten drei (!!) Briefe von Vodafone.
Eine Mahnung die an die alte Adresse gegangen ist weil Vodafone versucht hat von dem alten Konto abzubuchen statt vom richtigen, dessen Kontonummer ich Vodafone vor mehr als sechs Wochen mitgeteilt habe und deren Rechnungsbetrag jenseits von Gut und Böse ist
Eine Bestätigung des Technikertermines an die falsche Adresse (also nicht die alte sondern die berühmte “11a” statt “1a”
Eine Bestätigung des Technikertermines an die richtige Adresse mit dem gleichen Absendedatum wie das vorgenannte.
Es würde mich mal brennend interessieren, wohin die jetzt den Techniker dieses Mal bestellt haben.
Auf jeden Fall hab ich die Faxen nach den ganzen letzten Monaten so dicke, dass ich heute oder morgen ein Fax an die Geschäftsführung von Vodafone schicken werde. Dies hatte mir vor einigen Wochen bereits ein Mitarbeiter der Vodafone-Hotline nahe gelegt. Aber da ich in der Regel gütliche Einigungen und friedliche Wege vorziehe hab ich seinerzeit meinen Frust zum hundersten Mal runtergeschluckt und es dabei bewenden lassen.
Aber jetzt ist der Bock fett!!!!
Warum ich heute oder morgen faxe? Wenn ich es jetzt sofort tun würde, wäre das wohl eher kontraproduktiv da ich erst mein Mütchen kühlen muss und später bin ich nochmal unterwegs…. aber sobald ich mich etwas beruhigt und ein passendes Zeitfenster habe geht es los.
Ich werde Euch hier sowohl an meinem Fax als auch an den Reaktionen von Vodafone teilhaben lassen und Vodafone darauf auch hinweisen. Also kommentiert fleißig und schaut immer mal wieder vorbei was es hier neues gibt
Eigentlich halte ich mich ja bei politisch gearteten Themen eher zurück, aber anlässlich der am Wochenende in Bayern gefallenen Entscheidung zum Nichtraucherschutzgesetz entbrannte Anfang der Woche eine kleine Diskussion bei Twitter.
Natürlich zum einen zwischen den Rauchern und den Nichtrauchern aber irgendwann kam dann auch das Thema Alkohol ins Spiel.
Was den Alkohol und den übermäßigen Konsum desselben angeht vertrete ich ja bekanntlich eine eher militante Sichtweise.
Ich selber trinke wenig bis gar nicht. Ab und an mal ein Schlückchen zu besonderen Gelegenheiten aber in den meisten der vergangenen Jahre konnte man meinen jährlichen Konsum locker an einer Hand abzählen. Meistens reichten aber ein oder zwei Finger.
Aber darum geht es hier ja gar nicht.
Ich rauche. Und ich rauche gerne. Ich rauche zeitweise auch bestimmt nicht wenig sondern bin weit davon entfernt ein Genussraucher zu sein. Auch wenn ich Menschen, die ihren Zigarettenkonsum entsprechend einschränken können bewundere bin ich dazu definitiv nicht in der Lage.
Ich habe auch nicht den Ehrgeiz mit dem Rauchen aufzuhören. Zum einen sehe ich keine wirkliche Veranlassung dazu und zum anderen haben ich in zwei oder drei Versuchen vor vielen vielen Jahren festgestellt, dass ich sehr direkt kompensiere.
Ich darf quasi keinen Supermarkt mehr betreten, ich kaufe Süßkram bis zum Abwinken und futter das auch alles. Also lieber rauchen und schlank sein als nicht rauchen und zunehmen.
Ich habe nie ein Problem damit gehabt wenn ich irgendwo war, wo ich nicht rauchen durfte. In meinem Freundeskreis gibt es sehr viele Nichtraucher und ich habe kein Problem damit während meines Besuches dort nicht zu rauchen oder im Laufe des Abends einmal auf den Balkon zu gehen und dort zu rauchen.
Ich würde auch niemals in einem Raucherbüro arbeiten wollen. Das hatte ich irgendwann mal und es war die Hölle. Abgesehen davon, dass alles stank wie die Pest raucht man automatisch wesentlich mehr als es normalerweise der Fall wäre.
Natürlich macht der Ton die Musik. Aber das ist nicht anders als in jedem anderen Lebensbereich auch. Wenn mich jemand doof anpampt weil ich rauche, dann muss er nicht ernsthaft mit freundlicher Rücksichtnahme meinerseits rechnen solange ich mich in einem Bereich befinde, in dem ich legal rauchen darf.
Trotzdem halte ich das Nichtraucherschutzgesetz für überzogen!! Sofern in einem Lokal Essen serviert wird kann ich es ein Stück weit noch nachvollziehen. In Kneipen sollte es schon etwas lockerer geregelt sein. Meiner Meinung nach ist es völlig in Ordnung Nichtraucher- UND Raucherlokale oder abgetrennte Bereiche zu haben in denen man rauchen darf.
Allerdings meine ich mit den abgetrennten Bereichen weniger den gerne installierten Glaskasten in dem man keine Zigarette mehr anzünden muss, weil ausreichend Nikotin in der Atemluft ist. Es gibt durchaus Möglichkeiten gemütliche großzügige Räume zu schaffen in denen sich die Raucher begeben können. In meiner Lieblingskneipe gibt es zum Beispiel ein ausgesprochen gemütliches Obergeschoss. Das war früher normaler Bestandteil der Kneipe.
Genauso finde ich es putzig, dass in Raucherräumen gerne grundsätzlich auf jegliche Belüftung verzichtet wird. Nur weil ich rauchen möchte muss ich nicht zwangsläufig hinterher wie ein Räucherstäbchen stinken wollen/müssen. Das ist mir ganz besonders in der hiesigen Stadthalle aufgefallen.
Aber auch das alles ist eigentlich nicht der Punkt auf den ich hinaus will… da hat man mal kurz Zeit zu schreiben und kommt vom Hundertsten ins Tausendste.
Der Punkt um den es mir eigentlich geht ist der, dass zwar von allen Seiten das Rauchen verteufelt wird und wir bösen Raucher ja die armen Nichtraucher mit unserem blauen Dunst so furchtbar gefährden, aber dass – aus meiner ganz persönlichen Sicht – jemand der übermäßig Alkohol konsumiert sich und andere ebenso gefährdet, dass wird von der Gesellschaft und der Politik geflissentlich übersehen.
Ich bitte doch mal um eine statistische Erhebung zum Vergleich der Kosten die von Nikotingeschädigten und auf der anderen Seite von Alkoholgeschädigten verursacht werden. Unabhängig davon, dass die meisten derer die mit Alkohol nicht umgehen können auch Raucher sind.
Nun wird gerne angeführt, dass ja der Raucher den Nichtraucher dauerhaft schädigt, von der, der Alkoholmissbrauch betreibt aber ja nur sich selber schädigt.
Das seht ihr spätestens dann anders, wenn Euch ein besoffener Autofahrer über den Haufen fährt!! Oder schaut mal, wie viel Prozent der Gewalttaten unter Alkoholeinfluss ausgeführt werden. Das ist die Mehrheit!!
Oder schaut mal nach, wie hoch die Kosten sind, die die Allgemeinheit trägt und die Alkoholsucht und deren Folgeerkrankungen zu behandeln. Ich wette der Unterschied zu den Rauchern ist gar nicht soooo dramatisch. Vor allem wenn man berücksichtigt, dass nicht jeder der an Lungenkrebs stirbt oder unter Herz-Kreislauferkrankungen leidet zwangsläufig ein Raucher oder ein von Rauchern geschädigter Nichtraucher ist. Wobei uns klar sein muss, dass nicht jeder Raucher zwangsläufig an Lungenkrebs erkrankt und nicht jeder Lungenkrebs von Nikotin ausgelöst wird.
Ich finde es auch erstaunlich, dass es Eltern gibt, die ihren Kindern zwar das Rauchen verbieten, aber nicht ernsthaft einschreiten wenn ihre Kinder mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen.
Ebenso wird im Vergleich immer gerne vergessen, dass Alkohol – im Gegensatz zu Nikotin – letztendlich eine bewusstseinsverändernde Droge ist (ich hatte erwähnt, dass ich militant bin??)
Ich habe im Grunde seit frühester Kindheit Erfahrungen mit den Folgen von Alkoholmissbrauch gemacht. So gab es in der Familie jemanden der als Teenager schon Alkoholiker wurde und über schätzungsweise 20 Jahre immer wieder rückfällig wurde.
Und es gab einen Lebensgefährten der letztendlich ein ernsthaftes Alkoholproblem hat. Ob er es noch hat weiß ich nicht. Es ist mir auch furchtbar egal.
Mir reicht das Wissen, dass er mich mit Worten und Schlägen so verletzt hat, wie es niemals mehr ein Menschen wagen darf. Und das immer nur unter Alkoholeinfluss. Wenn er nüchtern war, war er ein lieber vernünftiger Kerl.
Und ich weiß, dass er es heute mit seiner Frau ganz ähnlich macht und die Polizei häufiger wegen familiärer Streitigkeiten anrücken muss.
Ganz ehrlich?? Mir sind in einem Lokal 20 fremde Raucher in meiner direkten Umgebung hundert Mal lieber als ein fremder Besoffener. Und dieser eine fremde Besoffene ist der Grund wegen dem ich das Lokal verlasse! Die 20 Raucher wissen zumindest weitestgehend was sie tun.
Jahaaa, es ist ein Wunder. Ich hatte noch mal zur Kontrolle bei Vodafone angerufen. Nur mal so um zu fragen, ob das mit dem Technikertermin auch klappt. Und sie mal einer guck…. der Termin ist tatsächlich immer noch am 16ten. Und er soll tatsächlich dort stattfinden, wo ich wohne.
Und ich soll mal davon ausgehen, dass der Techniker erfahrungsgemäß eigentlich spätestens um 11 Uhr dagewesen sein sollte.
Schaun wir mal, nech?
Sind da!! *tadaaaa*
Am Freitag war es soweit. Ich war mit S. und L. im Tattoostudio verabredet um mir mein Nasenpiercing machen zu lassen. Erstaunlicherweise war es gar nicht so schlimm.
Ich hab vorher auch nicht wirklich darüber nachgedacht, ob und wie sehr es weh tun könnte. Die entspannte Einstellung wünsche ich mir mal für einen Zahnarztbesuch.
Letztlich hat das ganze glaube ich keine 5 Minuten gedauert und eine kleine Metallkugel ziert meinen Nasenflügel. Metallkugel weil das ein Stecker ist, bei dem in der Nase eine kleine Platte sitzt. So kann man sich das Piercing nicht beim Ausziehen oder so einfach rausziehen.
Da isses

Bei einer Freundin hatte ich vor ein paar Jahren mitbekommen, dass das ein echtes Problem war und sie ihr Piercing auch nicht alleine wieder in die Nase bekam. Irgendwie war das Teil damals ein wenig in sich gedreht.
Am Freitag hätte ich theoretisch auch direkt das Tattoo kriegen können. Wie schon geschrieben, Barcode gibt’s nicht.
Ich hatte dann erstmal rumgestöbert nach einem kleinen Tribal, dann gab es noch die Idee einen keltischen Knoten zu nehmen. Und dann kamen wir letztlich darauf, dass das Wasserzeichen vom Skorpion ein gutes Motiv ist zu dem ich ja auch einen Bezug habe.
Ich kriegte einen Termin für den darauffolgenden Dienstag. Erst wollte ich den Termin noch verlegen, weil am Mittwoch mein Blutspendetermin gewesen wäre. Aber wenn ich den Termin für das Tattoo hätte verlegen wollen, hätte ich wohl noch zwei Monate drauf warten müssen. Und Warten ist ja nicht so wirklich meine Stärke. Also hab ich kurzerhand den Blutspendetermin verlegt.
Am Dienstag bin ich also nach der Arbeit direkt ins Studio und hab das Tattoo stechen lassen. Hinter dem Ohr. Und was soll ich sagen… ich bin begeistert!
Hier ist die etwas blutige Version von Dienstag

Und die meisten andern finden es auch gut.
Lustig wird es nur, falls meine Familie am Wochenende grillen soll. Das Piercing hatte ich am Freitag schon gestanden…. aber von dem Tattoo werden sie not amused sein!! ;o)
Jaja, das berühmte Streitthema.
Ich hatte ja in der alten Firma einen Prokuristen, der ist fast vom Glauben abgefallen, als er eines Sommertags, als ich kurze Hosen oder nen Rock an hatte, gesehen hatte, das ich am Fußgelenk ein Tattoo hab. Eine kleine völlig harmlose Rose. Er schimpfe wie ein Rohrspatz über Proletenstempel (das tat er jedes Frühjahr sobald die Leute T-Shirts anzogen) und meinte lakonisch, wenn er das gewußt hätte, dann hätte er mich nicht eingestellt. (Hat er eh nicht, das war ja der Chef *bg*)
Auf meine Frage, ob ich jetzt plötzlich schlechter Arbeiten würde weil er nun wußte, dass ich tättowiert bin, fiel ihm keine Anwort ein.
Er war auch nicht begeistert, als es noch wärmer wurde ich irgendwann schulterfrei ins Büro kam. Dort prangt ein – meiner Meinung nach sehr hübscher – Skorpion.
Zum Glück hatte mein damaliger Chef damit kein Problem.
Lange Jahre hatte ich nun darüber nachgedacht, dass ich gerne noch ein Tattoo hätte und vielleicht ein Piercing. Total cool finde ich ja die Augenbrauenpiercings. Mein Bruder hat auch eins. Dummerweise wirkt so ein Piercing bei Brillenträgern nicht wirklich. Mit einem Nasenpiercing hatte ich mich immer etwas schwer getan. Vor allem nachdem eine Freundin sich eins machen lassen hatte und immer Probleme hatte, dass sie das verloren hat. Entweder ist sie beim Ausziehen hängen geblieben oder was auch immer. Den ersten Stecker konnte man nicht so einfach selber wieder einsetzen und so ein Nasenpiercing wächst quasi in Stunden wieder zu.
Inzwischen hatte ich aber von einer Freundin erfahren, dass es auch Nasenpiercings gibt, die man nicht so einfach verlieren kann. Die haben von innen eine kleine Platte. Und mit so einem konnte auch ich mir das vorstellen.
Und was soll ich sagen?? Seit Freitag hab ich eins *g* Frau Mamaa wird die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Allerdings wird das mit dem Tattoo doch anders als gedacht. Meine Idee war ein Barcode mit meinen persönlichen Daten hinter dem Ohr am Hals. Ok, das ist Motiv über das man streiten kann. Aber ich find’s nunmal gut.
Nur ist es so, dass die meisten guten Tättowierer so ein Tattoo nicht stechen. Es sind dünne gerade Linien und da besteht einfach die Gefahr, dass es nicht 100%ig gerade wird. Immerhin ist ja die Haut auch beweglich.
Der Tättowierer gegenüber meiner alten Wohnung würde das wahrscheinlich machen. Aber ganz ehrlich, der Typ kommt so schmierig und versifft rüber, von dem würd ich mich niemals stechen lassen. Ich will mir ja da nix einfangen.
Nun wird es statt dessen entweder ein kleines Tribal oder ein Wasserzeichen-Skorpion. Eigentlich hab ich schon einen Termin für diese Woche. Dummerweise kann ich den nicht wahrnehmen weil ich sonst am nächsten Tag nicht zur Blutspende kann. Also muss ich den verlegen, ich hoffe aber, dass es trotzdem diese Woche klappt.
Und im Herbst kommt dann noch ein größerer Phönix. Wahrscheinlich auf’s Schulterblatt. Dann hat der Feuerengel einen Feuerengel…. hach ich freu mich wie bolle :o)
Das Gesetz der Serie kennt wohl jeder! In diesem Fall könnte man es allerdings auch virulent nennen.
Es gibt Phasen im Leben da heiraten auf einmal alle um einen herum, dann gibt es welche, wo auf einmal alle Freundinnen schwanger werden als wäre das ansteckend und dann gibt es noch die virulenten Trennungen. Auf einmal sind sie alle wieder Single.
Im Moment geht das Verliebt-Virus rum.
Wo gehe und stehe, aus nah und fern höre ich von allen, dass sie den Partner oder die Partnerin für’s Leben gefunden haben. Bzw denken, ihn gefunden zu haben (so ganz genau weiß man das ja erst am Ende des Lebens
)
Nicht das ich all denen das nicht von Herzen gönne, aber im Moment ist es echt extrem.
Einige Beispiele hauen mich echt um. Da ist der Freund, der immer predigte, dass es die große Liebe nicht gibt, dass alle immer nur böse und gemein sind…. vor allem in seinen Augen die Männer die ich so kennengelernt habe im Laufe der Jahre. Und dann läuft ihm ne Frau über den Weg (die ich übrigens echt klasse und lieb finde) und der Mann ist wie ausgewechselt, verlobt sich nach drei Monaten und zieht mir dem Mädel zusammen.
Es freut mich für ihn total und er ist quasi ein anderer Mensch. Es gibt ihm super und er ist viel positiver drauf.
Und dann taucht da jemand auf, nämlich ein guter Freund von der Freundin meines Freundes, und ich bin mir nicht sicher… aber ich glaube, der will was von mir. Er ist lieb und nett und ich kann mich wunderbar mit ihm unterhalten. Aber das war’s dann auch. Den könnte man mir nackt auf den Bauch binden… der geht einfach gar nicht…. also als Partner für mich.
Mehrfach hatte ich meinen Freund und seine Freundin freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass sie sich bitte jegliche Verkuppelungsversuche verkneifen mögen, aber inzwischen habe ich den Verdacht, dass der Typ doch irgendwas will. Zuviele Komplimente ( mit denen ich überhaupt nicht umgehen kann), zuviele freudige Ausrufezeichen, wenn ich ihn frage, ob er mir bei irgendwas helfen kann, Termine die er hat, die plötzlich nicht mehr stattfinden weil er anscheinend hofft, dass er dann mehr Zeit mit mir verbringen kann….
Also bleibt nur Rückzug, auch wenn das eine Einladung wäre, ihn auszunutzen…. aber ich will nicht, dass er sich irgendwelche Hoffnungen macht.
Und wäre da noch der Nachbar. Also irgendwo hier in der Straße, wo er genau wohnt weiß ich nicht. Er sprach mich letzte Woche an als ich etwas später nach Hause kam. Sehr höflich fragte er ob er mich etwas fragen düfte. Er hatte gesehen, dass auf meinen Kennzeichen (also eigentlich der Kennzeichenhalterung) ein Ort steht den er kennt der aber eben nicht gerade in der Nähe ist (der Ort in dem meine Eltern leben). Und nun wollte er gerne wissen ob ich von dort käme. Er stammt quasi aus dem Nachbarort, ist dort aber nicht aufgewachsen weil seine Mutter wohl früh gestorben ist. Er hat aber Familie dort und besucht die wohl auch sehr regelmäßig.
Auf jeden Fall war es ein sehr nettes Gespräch, er ist ein hübscher Bengel und ich schätze so circa in meinem Alter…. also der könnte mich ruhig noch ein- oder zweimal ansprechen
… und es könnte sein, dass dies ein Fortsetzungsroman wird
Ich denke es überrascht Euch nicht, dass das mit dem Technikertermin nicht geklappt hat. Ich hatte zwar den Zettel noch aufgehängt, aber da es sich bei dem Haus dessen Hausnummer Vodafone an die Telekom gegeben hat um ein Einfamilienhaus handelt kann es zum einen sein, dass die Besitzer den Zettel entfernt haben oder zum anderen, dass der Techniker gar nicht erst aus dem Auto ausgestiegen ist weil es nicht mal zweigeschossig ist.
Und dann gibt es wahrscheinlich noch eine Million andere Gründe.
Nun denn.
Ich hatte dann am folgenden Sonntag bei Vodafone angerufen und um einen neuen Termin gebeten. Der junge Mann von der Hotline hatte mir dann als nächsten Termin den 16ten genannt. Und er hat mir eine Gutschrift zugesagt. Immerhin…
Gestern kam nun Post von Vodafone… sogar an die richtige Adresse.
Erstaunlicherweise stand da zum einen drin, dass die den alten Anschluss erst am 29.06. stillgelegt haben – was ja bereits am 29.05. der Fall sein sollte – und dass der neue Anschluss am 12.07. geschaltet wird.
Bei der Hotline hatte man mir vor Versand dieses Briefes versichert, dass der Anschluss hier längst freigeschaltet ist…. und das beste ist, der neue Anschluss wird wo freigeschaltet???????
Natürlich unter der falschen Adresse
-to be continued -
Also von der Tatsache, dass ich hier in der neuen Wohnung sofort online gehen konnte war ich ja ganz angetan. Aber selbst wenn es gut läuft sucht und findet Vodafone einen Weg, damit es wieder grottig läuft.
Der erste Brief von Vodafone landete brav in meinem Briefkasten. Darin unter anderem die Ankündigung des Technikertermins. Wie geil, der Telekom-Techniker kommt an einem Samstag. Das ist ja mal was!!!
Gut eigentlich hätte ich an diesem Samstag keine Zeit gehabt, ein befreundetes Pärchen zieht zusammen und eigentlich sollte der Umzug stattfinden, aber nachdem sich das verschoben hatte war ich ganz glücklich, dass ich mir wegen dem Techniker nicht extra einen Tag frei nehmen muss.
Ein paar Tage nach dem ersten Schreiben kam eine SMS. „Guten Tag, Ihre DSL-Post wurde nicht zugestellt, bitte rufen Sie unter Nr. blabla an…“
Bei meinem Anruf stellte sich heraus. Plötzlich soll meine Hausnummer eine andere sein. Offenbar ein Eingabefehler. Es ist quasi nur eine Zahl doppelt.
Der junge Mann von der Hotline ändert die Adresse und verspricht, dass der Telekom-Techniker die richtige Adresse mitgeteilt bekommt und das gaaaaaanz bestimmt noch klappt!
Na ich weiß ja nicht… aber gut, wenn er das sagt….
Ein paar Tage nach meinem Rückruf bei der Hotline kommt eine SMS. Na?? Naaaaa? Was stand drin???
Richtig!!! :
„Guten Tag, Ihre DSL-Post wurde nicht zugestellt, bitte rufen Sie unter Nr. blabla an…“
Ok… also hab ich nach Feierabend wieder die Hotline angerufen. Quasi das gleiche Gespräch wie drei Tage zuvor. Immer noch die falsche Hausnummer. Achja und der Technikertermin kann wohl nicht mehr geändert werden. Die Kollegen hätten das zwar versucht, aber die hätten die Telekom nicht mehr erreicht….
Wohlgemerkt eine Woche vor dem Termin und ohne dass Vodafone meine Adresse im eigenen Bestand korrigiert hätte…. Nachtigall ick hör Dir trapsen
Heute im Büro:
Wie üblich ist das Handy auf lautlos gestellt, irgendwann guck ich auf das Display und sehe einen verpassten Anruf. Von einer 01801irgendwas Nummer.
Ein Blick in das große weise Guhgel bestätigt mir, Vodafone hat versucht mich zu erreichen. Prima!! Sollten das vielleicht gute Nachrichten sein??
Ein Rückrufversuch auf der angezeigten Nummer war zwar erfolglos, aber in der Mittagspause rief ich dann auf der normalen Hotline an in der Hoffnung, dass der Hotline-Kollege, der sich meinen Technikertermin und die korrigierte Hausnummer angeblich auf Termin legen wollte, vielleicht vermeldet, dass morgen alles klappt. (ja ich bein eine unverbesserliche Optimistin… manchmal)
Als ich endlich eine menschliche Stimme am anderen Ende der Leitung hatte hörte ich dann allerdings:
„Sie wurden angerufen weil Ihre Post zurückgekommen ist… an Ihrer Adresse stimmt was nicht… „ (Anm. d. R. der geneigte Leser mag sich den weiteren Fortgang des Gespräches vorstellen können) *kreisch*
Ok, ich hab jetzt das dritte Mal darauf hingewiesen, dass die Hausnummer falsch ist. Mal gucken, wann ich mal wieder Post von Vodafone bekomme…. oder die nächste SMS weil was nicht zugestellt werden konnte.
Ich fahre nachher zu dem Haus, dessen Hausnummer der Telekomtechniker mitgeteilt bekommen hat. Da hänge ich einen Zettel an die Haustür mit der Bitte an den Telekomtechniker, dass er doch bitte in der anderen Hausnummer klingeln möchte und dann warten wir ab, was morgen passiert…..
Ich schätze ich werde früh aufstehen, um 8 Uhr die Menschwerdung abgeschlossen haben, die Wohnung bis 16 Uhr nicht verlassen, das schöne Wetter verpassen…………. und das alles völlig umsonst weil kein Techniker kommt
irgendwelche Gegenwetten??
Ich wollte ja noch erzählen, dass ich Anfang des Monats bei Rene Marik war.
Und was soll ich sagen?? Meine Begleiter und ich waren enttäuscht!!
Zwar gab es immer wieder Episoden mit Maulwurfn, dem Frosch und Kalle dem Eisbären, aber dieser eher hässliche Hass-Kasper ist irgendwie nicht so wirklich der Bringer. Im Gegenteil, ich finde das Ding passt einfach nicht in diese Zeit. Es wird doch eh schon alles aggressiver.
Und dass Rene Marik die Hälfte der Zeit Musik gemacht und gesungen hat hat es auch nicht besser gemacht. Ich glaube in einer Casting-Show würde er nicht über die erste Runde hinaus kommen. Puppenspiel liegt im eher als Musik.
Insgesamt wirkte das ganze Programm ein bisschen wie mit der heißen Nadel zusammengestrickt und wir drei und einige anderen Besucher haben ein Stück weit bedauert, das Geld für diesen Abend ausgegeben zu haben. Jedenfalls sah man beim Hinausgehen mehr enttäuschte als begeisterte Gesichter. Vor allem bei den Zuschauern, die das vorherige Bühnenprogramm live gesehen hatten.
Richtige Stimmung kam eigentlich erst auf als die guten alten Vorführungen als Zugabe kamen.
Vielleicht sollte Rene Marik sich für das nächste Bühnenprogramm einfach ein Jahr mehr Zeit nehmen und das ganze etwas anders strukturieren.
Und wer „KasperPop“ unbedingt sehen will der sollte warten bis er die DVD irgendwo leihen kann oder es im Fernsehen kommt. (Falls es als DVD und im Fernsehen kommt)
Mittwoch, 21 Uhr im Paralleluniversum
Der alte Staubsauger hat lange Jahre treue Dienste geleistet… bis er ihn quittiert hat. Inzwischen ist Staubsaugen im Hause Feuerengel eher frustrierend und uneffektiv. Seit einer Weile streikt der alte wenn der Beutel erst halb voll ist, insgesamt saugt er eh nicht mehr so wie er das vor 12 oder 15 Jahren getan hat und seit ein paar Tagen spuckt er hinten mehr raus als er vorne einsaugt. Ziemlich frustrierend…. man saugt und saugt dreht sich um und stellt fest, dass der Boden da wo man vorhin schon gesaugt hatte schmutziger ist als vor der Aktion…
Auf dem Weg von der Arbeit hatte ich schon zwei Elektronikfachmärkte angesteuert. Beide hatten aktuelle Angebote, beide Angebote lagen bei rd. 120 Euronen. Ein Miele war dabei, ein Bosch auch… beide nicht wirklich schön und beide teurer als ich eigentlich wollte.
Ok, ich bin verwöhnt. Mein erster war ein kleiner runder knubbeliger Galaxy. Ich habe ihn heiß und innig geliebt aber er hat nicht wirklich lange überlebt. Dann kam der aktuelle alte Ritter ins Haus. Eine Werbeprämie, namenlos mit 1400 Watt. Aber er hat immer alles gemeistert. Katzenhaare, Katzenstreu, tonnenweise Bohrstaub… Keine Ahnung wie lange die Lebenserwartung von so einem Staubsauger ist, aber ich glaub er hat sich gut gehalten.
Während ich noch im Elektronifachmarkt stand und mit mir haderte ob ich so viel Geld dafür ausgeben soll und dann noch zusätzlich Beutel kaufen, viel mir ein, dass ein befreundetes Pärchen gerade zusammen zieht. Also bin ich unverrichteter Dinge heimgefahren. Zwei SMS später war klar, der Staubsauger der übrig wäre ist genauso ein alter Ritter wie meiner und ist schon für den Sperrmüll eingeteilt.
Etwas später kommt der Hinweis: Guck mal in den Prospekt von $SupermarktmitblauroterWerbung, die hatten doch einen im Angebot.
Gute Idee… ich hatte zwar den Prospekt zusammen mit der Zeitung am Sonntag aus dem Briefkasten gefischt, aber da ich direkt danach in die Heimat zum väterlichen Geburstag gefahren bin hatte ich in die Prospekte nicht geschaut.
Und da war er… bzw. da waren sie. Es gab gleich zwei. Einen mit ohne Beutel und einen “normalen”. Von mit ohne Beutel war mir bereits mehrfach abgeraten worden. Ein kurzer Blick in den Terminkalender machte deutlich, dass ich in den nächsten Tagen kaum Zeit haben würde mir das gute Stück mal anzusehen.
Aber Mittwoch um 21 Uhr war in diesem Fal die perfekte Zeit… ich fuhr zum Supermarkt. Ein riesiger Supermarkt! Und auf dem Parkplatz standen genau 3 Autos. Im Markt standen die Verkäuferinnen versammelt in der Fernsehabteilung.
Es gab wahrhaftig noch ein Ehepaar als Kunden. Und ich schwöre, der Ehemann wäre gerne an diesem Abend um diese Zeit woanders gewesen…. oder hätte gerne in der Fernsehabteilung auf seine Frau gewartet….
Und ich hab den letzten Staubsauger inkl. 11 Staubsaugerbeutel für deutlich unter 100 Euro geschossen.
Achja… während ich durchs Treppenhaus nach unten ging, im Arm einen Stapel Papiermüll, in der Hand die Autoschlüssel und in der Hosentasche die EC-Karte, hörte ich aus allen umliegenden Wohnungen einen begeisterten Aufschrei der in ein enttäuschtes ooohhh über ging.
Mittwoch, 21 Uhr… Deutschland hätte beinahe ein Tor im Spiel gegen Ghana geschossen…. (und später tatsächlich, aber da hab ich zuhause den neuen Staubsauger getestet)
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