…  wird wohl die Überschrift eines Briefes sein, den ich dem Wohnungsverwalter meiner alten Wohnung schicken werde. Aber erst am 31.12. *gfg*

Im Stillen hatte ich mich ja schon gewundert, dass ich von dem noch nix wieder gehört habe. Keine Nebenkostenabrechnung, keine Abrechnung der Mietsicherheit etc.

Dafür kam heute ein Mahnbescheid!! Und ich gebe zu, ich habe das erste Mal seit langem mal wieder gelacht, weniger herzlich als zynisch, aber immerhin gelacht.

Ich werd dann mal in aller Ruhe Widerspruch einlegen. Und danach werd ich ihm erklären, was er an seiner Buchhaltung ändern muss.

Als erstes fordert er eine Nebenkostennachzahlung für 2006. Leider ist die nicht fällig, weil er auf meinen Widerspruch gegen die Abrechnung nie reagiert hat.  Also streichen wir die Position mal.

Dann will er die Nebenkostennachzahlung für 2007. Leider habe ich bis heute keine Abrechnung erhalten. Vorliegen muss mir die bis zum 31.12. dieses Jahres. Und ich vermute mal, dass ich die nicht bekomme. Darum mach ich ihn auf den Fehler auch erst Silvester aufmerksam ;-)  Also streichen wir die Position auch mal.

Dann will er Miete… ab dem 01.01.2008  Ähm…  die ist lt. Kontoauszügen bezahlt. Also einfach zu beweisen. Nur die Mietminderung ist nicht bezahlt. Aber die kann er gerne versuchen einzuklagen – wird nicht klappen…  nicht in diesem Amtsgericht!!  Also streichen wir das auch mal.

Achja… und dann hat er noch vergessen, dass er ja auch noch eine Mietsicherheit von mir hat. Die müsste er ja mal gegenrechnen… und wenn er die gegen das aufrechnet, was tatächlich offen ist, dann wird er merken, dass alles bezahlt ist. Eher krieg ich noch ein paar Cent raus. Nagut, die machen den Kohl auch nicht fett, also schenken wir ihm die mal *fg*

Nur bedauerlich, dass er dem Hauseigentümer, für den er ja tätig ist, unnötige Kosten verursacht in dem er seine Arbeit nicht vernünftig macht. Und bedauerlich, dass er sich gerade als Sandsack für mich anbietet. Eigentlich hätte er wissen müssen, dass er da bei mir auf Granit beisst.

Also werd ich mir über Weihnachten ein paar nette Zeilen für ihn aus dem Finger saugen, eine Kopie davon an die Vermieter schicken und dann mal gucken, wie schnell er den Schwanz einzieht. Ob ich noch einen Vermerk in das Schreiben setze, dass mein Einkommen unterhalb der Pfändungsgrenze liegt??…   ich weiß ja, dass der Vermieter nur ungern gutes Geld schlechtem hinterher wirft…  und dann noch für Forderungen, die der Verwalter versaudummelt hat, weil er seinen Job scheiße macht. Und das  auch noch bei einer Mieterin, die auch Mitbewerberin ist und ihm in den letzten Jahren etliche Häuser abgenommen hat….  bittere Erfahrung ;-)

 

Countdown: 20 Tage, 3 Stunden und 25 Minuten