Aufräumarbeiten

Tja, was soll ich sagen?? Dämonen sprechen die Wahrheit. Und wenn ich mich auf alles so verlassen könnte wie auf meinen Bauch, dann … naja.. Hinzu kommt die Einsicht, dass es eben manchmal einfach nicht passt. Und Funken nicht zwangsläufig beidseitig zünden.

Was bleibt sind kleine Schrammen, auf die vorsichtig kleine Pflaster geklebt werden und zwei Menschen, die sich vorsichtig beäugen und vorsichtig tasten, ob der Schaden reparabel ist. Eine Zeitmaschine buchen und zu dem Moment zurückbeamen, als nichts passiert ist.

Weniger dramatisch als der Moment der Unvorsichtigkeit und Gedankenlosigkeit (und mehr als ein Moment war es ja nunmal nicht) sind dann doch die Folgen im eigenen kleinen Universum.

So wohl man sich in seiner kleinen Welt eingerichtet hatte und so zufrieden man war, die kleine Idee von dem, was hätte sein können, versperrt plötzlich den Blick auf das, was sonst gut und in Ordnung war. In einer Phase, in der ohnehin ein Umbruch ansteht nicht unkompliziert. Und schwer zu sortieren.

Schlimmer ist aber wohl der kleine Zweifel der zu nagen beginnt. Die Frage nach dem, was falsch gelaufen sein könnte. Oder wo man sich getäuscht haben könnte. Der Zweifel daran, ob die Selbstwahrnehmung noch funktioniert und die Wahrnehmung von Gesten, Blicken und Worten. Fehlt die Übung? Die Feinabstimmung? War das eine Illusion?

Oder ist es einfach so, dass der Unterschied zwischen tiefer Sympathie und mehr fließend ist?? Und ich denke die Sympathie ist vorhanden.

Und das ist, was erhalten bleiben soll. Entschuldigungen und Erklärungen rücken die Welt ein wenig leichter zurück, auch wenn alles noch ein wenig schief ist, die Realität zieht ein, alles relativiert sich langsam und langsam kehrt der normale Umgang ein.  Vielleicht auch bald die Unbeschwertheit und der lockere Ton. Ich würde es mir wünschen.

Und leise fragt man sich, ob tiefe Freundschaft nicht eigentlich wichtiger ist als noch mehr, was aber dann zerbrechlich wäre…

 

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Ein Kommentar zu Aufräumarbeiten

  1. TiKaey sagt:

    Kurz und bündig: Ich denke, beides ist letztlich genauso wichtig.

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