Feuerengel

Die mit dem Schicksal tanzte

Monat: Januar 2011 (Seite 2 von 4)

Hausverkauf

Was lange wärt wird endlich gut. Ich bin gerade auf dem Weg in die Heimat. Gleich ist Treffen mit den Käufern beim Makler und etwas später wird beurkundet. Die große fette Kuh ist somit vom Eis. Und die zahlen sogar mehr als die Interessenten die kurz vor Weihnachten abgesprungen sind.

Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Aber wie es aussieht hat das Elend ein Ende und ich kann das üble alte Kapitel endgültig schließen. Kein Grund mehr zurück zu schauen. Jetzt geht es nur noch nach vorn :o)

Also der Januar lief schonmal sehr gut… kann das bitte noch ein Weilchen so weiter gehen *hoff*

Orion

– Szenenbild _

Feuerengel hat Besuch von einer lieben Freundin. Sie will sich erkundigen wie die OP gelaufen ist und das Ergebnis begutachten. Es wird Kaffee getrunken und getrascht… Frauen halt

Feuerengel:  Achja, es ist noch was tolles passiert

Freundin: Echt was?? erzähl??

Feuerengel: Ich hab ein Vorstellungsgespräch am Freitag

Freundin: Das ist ja super, wo denn?

Feuerengel: Bei Orion*

Freundin mit Blick auf die operierten Brüste: Jetzt übertreibst Du aber!!

*ja es gibt auch seriöse Firmen die so heißen :mrgreen:

Jobsuche

Ja bei all dem, was in der letzten Zeit passiert ist hab ich natürlich die Jobsuche nicht aus den Augen verloren. Es war auch das eine oder andere Vorstellungsgespräch, aber da ist noch nix weiter bei rumgekommen.

Aber heute war dann doch ein richtig gutes Gespräch. Ich hatte mich bei der Firma schon vor eineinhalb Wochen beworben und mit dem Chef telefoniert. Ich hatte nachgefragt weil ich eine Fehlermeldung auf meine Mail bekam. Als ich dann schon Richtung Treffen und OP abgereist war bekam ich dann eine Antwortmail. Er würde mich gerne kennenlernen, wäre aber erstmal auf einer Tagung und würde sich Anfang dieser Woche melden. Das tat er dann auch und wir verabredeten den Termin heute.

Das Gespräch fand mit zwei Geschäftsführern statt und die waren beide total nett und wir haben uns über eine Stunde sehr gut unterhalten. Ich hab jedenfalls ein gutes Gefühl dabei.

Anscheinend war ich auch die erste, die zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde und es finden wohl auch nur zwei weitere Gespräche statt. Am Mittwoch krieg ich Feedback. Das wäre ja soooo coool :o)

OP-Bericht #3

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich die Nachwirkungen der OP schon deutlich unterschätzt hatte. Inzwischen ist eine Woche vergangen, an den unmöglichsten Stellen tauchen schmerzhafte blaue Flecke auf und ich stehe an manchen Tagen erstaunlich früh auf. Allerdings nur, weil entweder die Brust oder der Rücken so weh tun, dass ich nicht mehr liegen mag. Aufstehen geht allerdings inzwischen etwas schneller.

Kribbelig war ich am Mittwoch. Da sollte der Verband abgenommen werden und bis dahin hatte ich das Ergebnis ja selber noch nicht gesehen. Ich war sooo aufgeregt und hibbelig. Ich glaub ich hab mit meinen trippelnden Beinen die anderen im Wartezimmer ganz schön verrückt gemacht.

Als ich dann im Behandlungszimmer saß kam die nette Arzthelferin und machte sich schon mal auf die Suche nach einer Schere, aber sie wollte nicht anfangen bevor der Arzt dabei war. Mein Hausarzt hatte ja ursprünglich versucht, mir die OP auszureden. Er hatte wohl schon Fälle, wo es schief gegangen ist oder die Patientinnen nach der OP hier ins Krankenhaus mussten. Das ist ein verdammt teurer Spaß, die Kosten trägt nämlich nicht die Krankenkasse.

Jedenfalls kam dann endlich der Verband ab. Und mein Hausarzt war von dem Ergebnis begeistert. Er meinte es sieht super aus und es wäre super vernäht und er würde keine Probleme erwarten. Er wollte dann die Nähte nochmal mit einer Kompresse abdecken und während die Arzthelferin aus dem Zimmer gesaust ist um die zu holen bin ich erstmal schnell zu einem kleinen Spiegel. Und was soll ich sagen? Es sieht wirklich toll aus. Auch wenn natürlich noch alles geschwollen ist und das Endergebnis erst in ca. drei bis fünf Wochen zu sehen ist.

Nun warte ich also brav darauf, dass die Schmerzen nachlassen. Das ist gar nicht so einfach, zumal es doch sehr schwer ist sich bewegungstechnisch so weit einzuschränken wie es notwendig wäre. Natürlich muss ich mal abwaschen, und natürlich muss ich Sachen tragen oder sowas. Zwar helfen mir meine liebsten Freundinnen wenn Not am Mann ist, aber ich mag auch nicht wegen jeder Kleinigkeit fragen. Dazu kommt, dass ich seit heute auch zwingend wieder selber fahren muss. Das war im ersten Moment auch gar nicht so einfach. Aber das wird alles schon, und in drei Wochen gehe ich shoppen…. habe heute festgestellt, dass einige der Kompetenzklamotten nicht mehr wirklich passen :mrgreen:

OP-Bericht #2

– Fortsetzung –

Ziemlich genau eine Stunde später wurde ich in meinem Bett wieder ins Zimmer geschoben. Natürlich noch ziemlich benebelt und matschig.

Meine Freundin reichte mir ab und ein Glas Wasser und ich merkte ziemlich schnell, dass erstmal eine ganze Menge weh tut. Zwei oder drei Stunden später bekam ich endlich, nach vielem Betteln, den ersten Kaffee und noch viel später wenigstens zwei trockene Toastscheiben.

Die erste Nacht nach der OP war nicht so wirklich lustig. Es war gar nicht so einfach eine bequeme Lage in dem zu kurzen Bett zu finden. Noch schwerer war es allerdings, sich aus dem Liegen aufzurichten. Nach diversen Infusionsflaschen hatte ich ein sehr dringendes Bedürfnis und wollte deswegen aufstehen. Und natürlich wollte ich meine Freundin deswegen nicht wecken. Ich glaube ich habe ne knappe halbe Stunde gebraucht, bis ich endlich saß. Und das sollte die folgenden Tage nicht wesentlich schneller gehen.

Es ist wirklich faszinierend, für welche Bewegungen man die Brustmuskulatur braucht. Selbst wenn man im liegen das Bein ausstrecken will merkt man das in der Brustmuskulatur. Eigentlich geht fast keine Bewegung ohne Probleme.

Ich hab dann jedenfalls in der Nacht auf weiteren Schlaf verzichtet, mit einigen Mühen die Lehne vom Bett hochgestellt und mich mit Twittern und Spielen abgelenkt.

Am Morgen kam schon recht zeitig der Arzt um zu gucken wie es mir geht und kurz darauf haben wir die Heimreise angetreten. Das war nicht sooo angenehm aber gestützt mit einem Kissen vorm Bauch, dass auch den Gurt ein wenig von der Brust entfernt hielt, ging es dann schon und am späten Nachmittag hatte mich mein Casa wieder. Ich war dann auch sehr froh zuhause zu sein und hab ich mich dann recht schnell mit Schmerzmitteln in mein Bett gepackt und ordentlich Schlaf nachgeholt.

Das schlimmste dürfte damit überstanden sein :mrgreen:

– Fortsetzung folgt –

OP-Bericht #1

Nun will ich aber langsam mal erzählen wie das alles mit der OP gelaufen ist.

Vorab muss ich allerdings gestehen, dass ich die Nachwirkungen und Einschränkungen deutlich unterschätzt habe. Das ganze ist doch schon ein erheblicher Eingriff und ich merke deutlich, dass ich noch ziemlich geschwächt bin. Das hatte ich so nicht erwartet. Aber von Anfang an.

Am Donnerstag sind meine Freundin und ich nach dem Treffen mit Herrn Feuerbengelkandidaten von Nürnberg weiter nach Pilsen gefahren. Die Autobahnen dort sind zwar ausgesprochen gut, aber es war trotz Navi gar nicht so einfach sich dort in der Stadt zurechtzufinden. Nach einiger Sucherei haben wir die Klinik aber dann doch gefunden. Wobei diese Klinik natürlich kein großes Krankenhaus oder sowas ist sondern eine Etage in einem Haus in dem anscheinend noch andere Gewerbe angesiedelt sind.

Wir kriegten dann sehr schnell ein hübsches Zimmer zugewiesen und konnten uns erstmal häuslich einrichten. Soweit machte das dort auch alles einen guten Eindruck. Die kleine Privatklinik wurde erst im letzten Sommer eingerichtet und so sah es dort auch aus. Alles sehr neu, sehr geschmackvoll und chic.

Nur die Betten… die gingen mal gar nicht. Schon in der ersten Nacht war nicht wirklich an Schlaf zu denken. Dabei war ich niemal aufgeregt. Was ja eine Woche vorher noch ganz anders aussah. Aber das Bett war entschieden zu kurz und insgesamt war es dort auch alles sehr hellhörig. Von der Straßenbahn draußen gar nicht zu reden.

Freitagmorgen kam dann gleich der Arzt zu mir und holte mich zum Beratungsgespräch ab. Er erklärte nochmal den Eingriff, und da ich immer noch nicht sicher war, wie groß denn das ganze werden sollte bot er an, während der OP erst ein Kochsalzimplantat einzusetzen, das man auffüllen kann, um zu gucken, welche Größe am besten zum Gesamtbild passt. Mit dieser Idee war ich einverstanden. Und bisher habe ich den Eindruck, dass er das schon ganz gut ausgewählt hat.

Danach ging dann das große Warten los. Es war ca. 9 Uhr und die OP sollte um 15 Uhr losgehen. Trotzdem war ich noch recht ruhig. Blöd war nur, dass ich Hunger und Durst hatte. Leider kriegte ich nur ein Glas Wasser mit dem ich zwischendurch mal meine Lippen benetzen durfte. Jetzt weiß ich wieder, warum ich OP-Termine gerne gleich morgens habe.

Um 14.30 Uhr kam dann der Narkosearzt zu mir, erklärte kurz die Narkose und schwupps schnappte er mich und brachte mich direkt in den OP. Dort wurde ich direkt verkabelt und ganz schnell wurde mir schwummerig. Das war schon die Narkose, die mich etwas überraschte…

– Fortsetzung folgt –

Feuerengel trifft Feuerbengel

Also einen Kandidaten… sozusagen…

Auf dem Weg zur OP bot es sich ja förmlich an. Und nachdem wir schon ein paar Mal telefoniert hatten hab ich mich auch richtig auf das Treffen gefreut. Mit wem?? Das verrat ich Euch noch nicht. Ich weiß auch gar nicht ob es ihm recht wäre.

Wir haben uns also am Bahnhof in Nürnberg getroffen. Erstmal bei Starbucks nen Kaffee getrunken und haben uns dann auf einen Bummel durch die Stadt gemacht. So mit Geschichte und so. Also erstmal die Burg angeguckt, an der alten Stadtmauer entlang… und dabei natürlich geredet und geredet. Insgesamt haben wir so knapp 6 Stunden verbracht. Zeitweise war meine Freundin mit dabei. Aber die meiste Zeit hat sie sich in die Stadt verzogen und die Zeit mit shoppen verbracht. Aber sie fand ihn schon auch sehr nett *g*

Also mir hat es sehr gut gefallen und ich würde mich freuen, wenn man sich wiedersehen würde. Ob ihm das auch so geht?? Keine Ahnung, bisher war ich zu feige zu fragen :oops:   wenn es darauf ankommt bin ich eben doch schüchtern… und er laut eigener Aussage auch. Also schauen wir mal. Auf jeden Fall haben wir schon sehr ähnliche Interessen. Und unsere Traumbibliotheken sind sich sehr sehr ähnlich.

Mal gucken wann ich ihn online sehe und ob ich mich dann traue zu fragen, welchen Eindruck er hatte *g*

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