und dann sollte es ein Praktikum sein

Jaaa, die Firma hat dann nach langem Warten heute doch noch angerufen. Allerdings um zu fragen, ob ich nicht vielleicht erstmal ein vierwöchtiges Praktikum machen könne. Um sich meiner fachlichen Kompetenz zu versichern. Ich mach ja den Job auch erst seit 15 Jahren oder so.

Nun muss ich also erstmal gucken, was das Arbeitsamt dazu sagt und vor allem, ob ich ne Chance habe, dass die zumindest einen Teil der Fahrtkosten übernehmen. Immerhin reden wir hier von 140 km am Tag. Und bei dem Arbeitslosengeld und den Spritpreisen ist das schon ganz schön happig.

Irgendwie bezweifle ich ja auch, dass das Arbeitsamt allen Ernstes 4 Wochen genehmigt. Aber schaun wir mal, was meine liebe Arbeitsvermittlerin mit erzählt.

Jedenfalls ist der heutige Tag der Beweis, dass das mit der Glückssträhne noch nicht ausgefeilt ist.

Vorstellungsgespräch die Zweite

Gerade bin ich vom zweiten Vorstellungsgespräch bei der Firma zurück, bei der ich vorletzten Freitag schon mal war. Die denken also ernsthaft darüber nach, mich einzustellen. Blöderweise allerdings erstmal auf 6 Monate befristet was ich ziemlich doof finde. Liegt aber wohl daran, dass eine Kollegin dort schwer erkrankt ist. Eigentlich sollte ich ja jemanden ersetzen, der demnächst komplett ausscheidet.

Naja, schaun wir mal. Die Erwartungen sind offenbar hoch aber zu erfüllen.

Morgen soll die endgültige Entscheidung fallen und wenn es ein Ja wird, dann wird es wohl auch sehr schnell losgehen dort…

Ich hibbel dann mal weiter rum und versuche gleichzeitig noch viel zu erledigen, für den Fall, dass es Montag schon losgeht.

Heilungsprozess

Langsam aber sicher geht der Heilungsprozess voran. Aber ganz ehrlich… es tut immer noch weh. Aber immerhin ist Halbzeit und in zwei Wochen müsste es ausgeheilt sein und dann darf ich langsam wieder mit Sport anfangen. Immerhin scheint es lt. diverser Foren normal zu sein, dass es nach wie vor weh tut. Und es ist auch nicht mehr sooo schlimm. Schmerzmittel oder sowas brauch ich nicht mehr. Am schlimmsten ist nach wie vor das Aufstehen morgens. Da tut es ordentlich weh und man merkt, wie sich beim Aufrichten die Implantate senken.

Inzwischen darf ich immerhin die Arme über den Kopf heben und am Wochenende kann ich wohl mal meinen Kleiderschrank scannen und gucken, welche Oberteile nicht mehr passen. Das dürften schon einige sein. Und dann kann ich auch mal Maß nehmen, welche Größe das jetzt eigentlich ist. Auch wenn noch leichte Schwellungen da sind und sich das ganze noch senken muss.

Und am Montag teste ich mal mit dem Nadinechen, wie das mit Schwimmen jetzt geht. Vielleicht hab ich ja jetzt auch so viel Auftrieb, dass ich – wie die älteren Grazien im Schwimmbad – schwimmen kann ohne nasse Haare zu bekommen :lol:

Insgesamt hab ich mich aber schon ziemlich dran gewöhnt. Obwohl am Anfang waren die neuen Brüste zeitweise echt toootal im Weg. Aber ich bin nach wie vor begeistert und finde, dass die Größe perfekt zum Rest vom Körper passt *froi* *hüpf*

Das Stöbern in den Foren sollte ich allerdings langsam lassen. Da kann man sich auch ordentlich verrückt machen wenn man liest, was da angeblich alles passieren kann. Inkl. drehen der Implantate und sowas. Erschreckt hat mich, dass man die Implantate bei bestimmten Bewegungen spüren kann. Also zum Beispiel, wenn man ein Gurkenglas aufdreht. Das ist im ersten Moment echt gruselig. Aber offenbar auch ganz normal.

Also noch ein bisschen durchhalten, noch ein bisschen ausheilen lassen und demnächst endlich mal richtig hübsche Wäsche kaufen :wink:

verschoben

wurde der Termin für das 2. Vorstellungsgespräch… mennoooo, jetzt muss ich das ganze Wochenende weiter zittern. Montag um 11 Uhr ist es dann soweit… ich bin gespannt wie ein Flitzebogen…

Ich versuch mich mal mit der Steuererklärung abzulenken!

wenn das Glück an die Tür klopft…

… dann sollte man sich eigntlich ein Loch in den Bauch freuen. Derzeit stehe ich allerdings noch ein wenig benebelt daneben und frage mich, ob es sich in der Tür geirrt hat.

Es passieren so viele gute Dinge…  die OP und die Tatsache, dass sie offenbar sehr gelungen ist, das Haus ist verkauft und nun der Anruf wegen dem Job. Nicht, dass ich schon die feste Zusage hätte, aber der vielleicht zukünftige Chef begann das Gespräch mit „ich kann mir eine Zusammenarbeit mit ihnen gut vorstellen“ und bat mich zu einem zweiten Termin am Freitag.

Und ich stehe da, mit großen staunenden Augen und kann es noch nicht so wirklich fassen. Ich weiß gar nicht, wann es das letzte Mal so gut gelaufen ist…

Die Situation ist putzig… Angst, dass es nicht wirklich wahr ist, Angst, dass die Glückssträhne plötzlich wieder abreisst…

Man kann sich wirklich an das Pech gewöhnen…  aber vielleicht bleibt mir das Glück ja noch ein wenig hold.

Hach, das wäre sooo coool :mrgreen: