Tag eins ist geschafft

Erstmal ganz vielen lieben Dank an alle Daumendrücker die hier oder per SMS gedrückt haben. Der erste Tag war lang, aber soweit ganz gut.

Fünf Wochen lang werde ich von meiner Vorgängerin eingearbeitet, die danach dann in Mutterschutz geht. Den Arbeitsvertrag hab ich heute auch bekommen, ich bin in der EDV einrichtet worden. Soweit ist alles gut. Die haben da eine technische Ausstattung, da möchte man sich über nach einschließen lassen und spielen, zur Not sogar ohne was zu essen und zu trinken *lach*

Von der Arbeit ist es überschaubar. Was in der alten Firma eine Person alleine gemacht hat, machen da praktisch zweieinhalb bis drei Personen zusammen. Also Arbeit mit nach Hause nehmen oder sowas dürfte da überhaupt nicht notwendig werden. Und wenn man weniger Stress hat, dann macht das ganze auch wesentlich mehr Spaß *g*

Doof ist nur, dass es da ein mittelkleines Parkplatzproblem gibt. Wenn man Pech hat sind nur Parkplätze frei, auf denen man mit Parkscheibe zwei Stunden umsonst stehen kann. Und die Politessen sind da echt fleißig. Als ich das Vorstellungsgespräch hatte, hatten die mich auch prompt aufgeschrieben. Also muss man alle zwei Stunden sehen, dass man da eben rausflitzt, heimlich die Parkscheibe umstellt oder, wenn die Politessen schon im Anmarsch sind, ins Auto springt, einmal um den Block fährt und dann einen neuen Parkplatz sucht. Naja, ich werd es überleben *g*

Also soweit macht das bisher einen guten Eindruck und ich glaube, ich kann mich da durchaus wohl fühlen. Mal gucken wie es den Rest der Woche weitergeht.

Die Kollegen sind soweit auch ok. Zwei Azubis lerne ich morgen kennen, die hatten heute Schule. Ansonsten wird dort wesentlich strukturierter und stressfreier gearbeitet als in der alten Firma und alles ist total übersichtlich. Natürlich ist es am Anfang noch schwer, die ganzen Häuser und Objektnummern und Namen zu lernen, aber ich denke das kommt noch. Zum Glück habe ich, bevor ich hier in der Stadt die Arbeit hatte, vorher bei einer anderen Firma mit der gleichen Verwaltungssoftware gearbeitet. Diese ist zwar praktisch schon die eine oder andere Entwicklungsstufe weiter, aber ich komm damit ganz gut klar.

Unnötig zu erwähnen, dass nach Feierabend das Handy rasselte als wäre es sein letzter Tag und praktisch direkt Besuch in der Tür stand…  ich glaube, was das angeht muss ich erstmal ein winzig kleines bisschen kürzer treten *g*

Langsam wird's ernst

So, alles was ich schaffen wollte ist geschafft. Mein Eis hatte ich auch, schön gemütlich an einem sonnigen Plätzchen im Straßencafè, zwar nicht mit M., aber trotzdem in netter Gesellschaft. Jetzt sind es noch 11 Stunden bevor es spannend wird und ich in der neuen Firma loslege.

Langsam werde ich dann doch etwas nervös und überlege, was ich noch einpacken muss. Vor allem überlege ich, was ich morgen anziehen soll. Irgendwie ist es total schwer zu beurteilen, was da ok ist und was nicht. Ich hasse sowas!!!  Naja, es wird wohl auf die einfachste Variante hinauslaufen, dunkle Jeans, helles T-Shirt….  mal gucken, ich werd gleich noch ein bisschen ratlos vor dem Schrank hin und her laufen… 

Und dabei werd ich bestimmt immer nervöser….  

Man kommt sich ja immer vor wie der Depp vom Dienst, wenn man irgendwo neu anfängt. Und bis all die Häuser, Eigentümer, Mieter und Handwerker in meinem Kopf sind, dauert es bestimmt ewig. Außerdem verunsichert mich gerade, dass ich anscheinend die einzige dort sein werde, die nicht die entsprechende Berufsausbildung hat. Zwar mach ich das jetzt schon viele, viele Jahre, aber ich hab auch noch nie mit ausgebildeten Kräften gearbeitet….    aumann…   kann mal schnell jemand meinen Kopf abschalten…  jetzt geht das Rotieren los…

Drückt bloß ordentlich die Däumchen!!! 

Das Ende der Freizeit

Rein körperlich betrachtet bin ich gerade urlaubsreif. Das Telefon steht praktisch nicht still, die Bude ist fast fertig frühjahrsgeputzt, morgen kommen noch die Böden dran,  dann ist alles fertig. Am Nachmittag kommt M. her. Wir wollen noch ein bisschen die Sonne geniessen und ein Eis essen gehen.

Heute habe ich auch nach fast vier Monaten das erste Mal mit A. telefoniert. Die hatte auch jede Menge Stress mit Hausrenovierung und Umzug. Wie es aussieht werde ich wohl am nächsten Freitag mal da vorbeifahren und gucken, wie es da jetzt aussieht. Sie hat sich auch riesig über meinen Job gefreut.

Erstaunlicherweise bin ich noch nicht nervös wegen Montag, ich freu mich sogar richtig drauf! Aber ich denke, die Nervösität kommt morgen. Vor allem hab ich Angst, dass ich total verschlafe oder sowas. Hinzu kommt, dass ich seit zwei Tagen das Gefühl habe, dass ich was ausbrüte. Also eine Grippe oder sowas. Ich hoffe, dass das bis dahin vorüber geht. Sowas kann ich ja überhaupt nicht gebrauchen.

Ansonsten spiele ich wie immer den seelischen Mülleimer für alle möglichen Leute. Zum Glück hab ich im Moment keine solchen Probleme. Aber wer weiß was noch kommt. Auch wenn ich im Moment alles ganz entspannt sehe, kann das ja durchaus mal wieder kommen.

Nee, wat'n Stress *g*

Hier ist wie immer der berühmte Bär los. Gestern war ich „mal eben“ in der Heimat. Die Mupfel musste dringend zum TÜV, das eine oder andere wollte noch geregelt werden, nebenbei ist die Mupfel ein bisschen gepimpt worden. Die Streifen wurden jetzt spontan weiß. Auf der Haube sind sie schon drauf und sieht total klasse aus!!  Der Rest kommt hoffentlich am ersten Mai.

Danach hab ich Nägel noch auf brav etwas braver umpimpen lassen. Den neuen Ernst des Lebens fange ich lieber etwas weniger flippig an ;-) 

Nebenbei gab es noch Tee beim Lieblingsömchen, das sich kugelrundfreut, weil das weltbeste Enkelkind wieder Arbeit hat ;-)

Heute gab es dann Gesellschaft bis der Arzt kam. Erst war SR da, dann AM und Uppi, danach hätte ich noch zwei Steuererklärungen machen sollen, das hat dann aber leider nicht geklappt. Heute abend war ich dann noch unterwegs und morgen muss ich dann mal sehen, dass ich den Großputz noch fertig kriege. Mit etwas Glück kommt dann noch ein Handwerker vorbei um die Schiebetür zu reparieren.

Hoffentlich krieg ich alles auf die Reihe, eigentlich will ich Sonntag noch mal chillen, Eis essen und die Sonne geniessen….   und dann… dann geht es richtig los *freu*

Es sind auch noch andere Sachen passiert, aber die kann ich gerade nicht erzählen. Das liefer ich dann mal in Ruhe nach!

Run

Ich glaub ich hab tatsächlich mal einen Run an positiven Nachrichten. Heute kam Post von der Bank. Nachdem wir ja am letzten Donnerstag den Beurkundungstermin hatten, habe ich heute von der Bank die Bestätigung bekommen, dass ich aus der Schuldhaft für das ehemals gemeinsame Haus entlassen bin. Cool, so schnell hat man weniger Schulden. Also bin ich in dem Bereich auch schon mal auf der sicheren Seite und hab ein Problem mehr vom Allerwertesten.

Hoffentlich geht das mit den guten Nachrichten noch ein bisschen so weiter *freu*

Aufgerichtet

Dass das Leben ohne Job kein sorgenfreies Leben ist, ist wohl jedem bewußt. Aber dass man nach einer gewissen Zeit der Arbeitslosigkeit auch irgendwie niedergedrückter durch die Gegend schlurft ist mir erst heute bewußt geworden, als ich irgendwie aufrechter durch den Supermarkt gelaufen bin.

Einerseits bin ich zwar ein kleines bisschen traurig, dass die gemütliche Zeit, in der ich machen konnte was ich wollte, fast vorbei ist, aber auf der anderen Seite sehe ich völlig neue Perspektiven und alles scheint ein bisschen positiver. Sogar die Arbeit hier zuhause geht mir irgendwie viel leichter von der Hand. Und das, obwohl ich vor lauter Aufregung und Denken, fast nicht geschlafen habe.

Zumindest bin ich über Nacht zwei oder drei Zentimeter gewachsen.

Endspurt

So, die ersten wichtigen Dinge vor dem Neustart im Job sind erledigt. Der Fahrtkostenzuschuss für die ersten sechs Monate ist beantragt, der Bewerbungskostenzuschussantrag für die letzen Bewerbungen ist fertig, beim Arbeitsamt bin ich abgemeldet, der Papierablagekrieg ist fast gewonnen…  bis jetzt sieht’s super gut aus und ich kann es immer noch nicht glauben!!

Alle anderen aber auch nicht *breitgrins*   das Telefon glüht schon fast und meine Mama hat extra nochmal angerufen um sicher zu gehen, dass sie alles richtig mitbekommen hat.

Die Konditionen sind super. 6 Monate Probezeit sind ja heute schon fast normal. Das Gehalt ist am Anfang nur etwas weniger als ich wollte, aber das wird nach der Einarbeitung angepasst und dann kriege ich, was ich gefordert habe. Wieviel Urlaub es gibt und sowas ist mir vergleichsweise unwichtig. Das Betriebsklima scheint gut zu sein. Die anderen Mitarbeiter sind alle schon viele viele Jahre da und St. sagt, es ist mein Traumjob…   was will ich eigentlich mehr??

Eigentlich nur eins, und da fallen die Würfel auch…  zu meinen Gunsten ;-)