Habt Dank

Es ist mal wieder an der Zeit danke zu sagen. Danke an reale Freunde, die sofort da waren als sie erfahren haben, was passiert ist. Die sofort in der Tür standen um mir eine Schulter zum Ausheulen zu geben, die mich in den Arm genommen haben, die regelmäßig gefragt haben, ob alles in Ordnung ist, ob ich etwas oder sie brauche.

Virtuelle Freunde, die da waren, die zugehört haben, die tröstende Worte geschrieben haben, ein Ohr angeboten haben, Mut zugesprochen haben.

Danke Euch allen!! Ohne Euch wäre die letzte Woche viel viel schwerer zu ertragen gewesen!

Wenn alle die, die sich angeboten hatten, mich zur Beisetzung zu begleiten mitgekommen wären oder alle die, die in Gedanken an meiner Seite waren, in der Kirche gewesen wären, wäre sie wohl aus allen Nähten geplatzt und die Strackholter hätten Bauklötze gestaunt, was da wohl los ist.

Danke!!!!!

Sail 2010

Derzeit kommt hier auf Grund des realen Lebens alles etwas später als geplant, aber immerhin will ich doch noch eben ein paar Bilder von der Bloggersail nachreichen.

Die Bilder an Bord sind auf der Gorch Fock aufgenommen worden. Es war auf jeden Fall großartig, auch wenn es weit davon entfernt war eine Bloggersail zu sein. Aber das versuchen wir dann einfach bei der nächsten… ist ja ein ne Weile hin…. 5 Jahre oder so :mrgreen:

Und jetzt mal sehen ob ich auch nen Film hochladen kann *g*

ups :-? kann ich offenbar nicht…. wer bringt mir bei wie ich das Filmchen bearbeiten und vor allem kleiner machen kann?

Fotos werden nie vergessen

Fotographie war das liebste Hobby meines besten Freundes. Ich stelle hier den Link ein in der Hoffnung, dass so seine Bilder niemals vergessen werden. Auch den Link zu seinem Blog werde ich in der Blogroll belassen.

Schaut sie Euch einfach mal an.

Arbeitsvermittlung

Die Arbeitsvermittlung in dieser Stadt ist erstaunlich.

Am Donnerstag hatte ich einen Termin bei der Arbeitsvermittlerin. Vor zwei Jahren habe ich auf den Termin ungefähr vier Wochen gewartet. Heute kriegte ich ihn gleich einen Tag nach Meldung. Ist ja auch eigentlich nicht schlecht. Aber diese Arbeitsvermittlerin war mal wieder erstaunlich. Offenbar geht sie pauschal davon aus, dass sowieso niemand freiwillig arbeiten geht.

Die erste Frage war – wie schon vor zwei Jahren –  wohin ich den ziehen wolle. Auf meinen Hinweis, dass ich derzeit darüber nicht nachdenke und statt dessen gedenke, weiterhin in dieser Stadt zu verweile,n fing sie schon das hyperventilieren an. Also mit so einer Einstellung könne das ja nix werden!!

Dann kam sie mit einem 30-Stunden-Job knapp 100 km von hier entfernt….  irgendwann könnte der eventuell auf 40 Stunden erweitert werden. Es lohnt sich natürlich auch total, für unter 1000 Euronen netto 200 km am Tag zu fahren oder umzuziehen….

Achja, und Zeitarbeit ist natürlich das wichtigste. Da müssten die Bewerbungen zuerst hin.

Als ich sie darauf hinwies, dass ich das selbstverständlich mache, wenn sich in den nächsten Monaten nichts anderes findet, war sie recht schockiert. Und als ich ihr erklärte, dass ich nicht beabsichtige, direkt eine Arbeit für 7,50 Euronen die Stunde brutto anzunehmen, kriegte sie die Kinnlade nicht mehr hoch. Ich erklärte ihr dann, dass ich nicht beabsichtige kampflos den sozialen Abstieg in Kauf zu nehmen. Ich kenne einfach zu viele, die aus der Zeitarbeitsschiene nicht mehr rausgekommen sind. Das mag funktionieren, wenn man in einer Partnerschaft ist und seine Rechnungen nicht alleine bezahlen muss, aber wenn man seine Rechnungen selber zahlen will und zumindest ansatzweise am aktiven Leben teilhaben will, geht das nicht.

In meinen Augen ist das eine Alternative, wenn nix anderes mehr geht. Und die meisten in meinem Bekanntenkreis sehen das auch so. Zumal die Zeiten, in denen man Zeitarbeit als Sprungbrett ansehen konnte, lange vorbei sind.

Als sie dann noch anmerkte, dass ich bis zum nächsten Termin in 10 Wochen mindestens 20 Bewerbungen vorlegen solle bin ich dann in schallendes Gelächter ausgebrochen. Das werden wohl eindeutig mehr…. viel mehr!!

Natürlich ist es schlimm wenn man keinen Job hat, und natürlich sollte man so schnell wie möglich wieder was anderes finden…  aber muss ich, nur weil ich meinen Job verloren habe, sofort meinen sozialen Status aufgeben und grundsätzlich ein paar Stufen herabsetzen? Das kann nicht sein!!

Ich habe die notwendige Qualifikation um einen gleichwertigen Arbeitsplatz zu finden wie ich ihn hatte und ich denke nicht, dass ich mich unter Wert verkaufen muss, nur damit ich aus den Statistiken herausfalle. Ich werde es mit Sicherheit nicht soweit kommen lassen, dass ich von Hartz-4 leben muss, was ich auch gar nicht könnte, aber derzeit nehme ich eine Versicherungsleistung in Anspruch – nee, derzeit nehme ich die noch gar nicht in Anspruch!! Derzeit beziehe ich noch mein Gehalt.

In dieser Stadt auf diesem Amt wird einem erstaunlich schnell vermittelt, dass man doch bitte woanders arbeitslos sein sollte aber bitte nicht hier!!!!

wie erschlagen

Ich fühle mich wie völlig erschlagen. Also nicht erst heute, eigentlich schon die ganzen letzten Wochen. Im Moment ist mir gerade alles zuviel.

Derzeit wähle ich den Rückzug und versuche dieses Ding mit dem zeitig schlafen gehen. Diese Woche hab ich es tatsächlich geschafft jeden Abend spätestens um 22 Uhr schlafen zu gehen. Wirklich wirken tut dieser Trick allerdings bisher nicht.

Ansonsten gehe ich in den Rückzug. Von allem und jedem. Was wirklich sein muss oder schon lange zugesagt ist mache ich, alles andere verkneif ich mir. Derzeit gibt es für mich nur mich.

Endlich mal wieder egoistisch sein und nur tun was ich will. Na gut, der erste Tag an dem das wirklich funktionieren könnte ist der kommende Sonntag. Letztes Wochenende war total verplant, lieber Besuch von CousinchenS und M und dann der Oldtimermarkt und diesen Samstag steht der Umzug von Freunden an. Dafür dann morgen auch noch nach der Arbeit Kartoffelsalat zaubern… weil er so lecker ist… und ich die Schnauze nicht halten konnte und nachgefragt habe nachdem vor Wochen schon klar war, dass ich den ja machen könnte.

Eigentlich mach ich das ja auch alles gerne. Nur im Moment geht nix mehr. Ich komm nach Hause, ignoriere meinen Haushalt, versorge die Katzen, sehe zu , dass ich irgendwas zu essen bekomme und fall ins Bett.  Dummerweise macht sich diese Erschöpfung auch mit schlechter Laune bemerkbar und ich vergreife mich leicht mal im Ton, was sonst so überhaupt gar nicht meine Art ist.

Ich mag mich so nicht. Überhaupt nicht!! Ich find mich gerade unausstehlich und würde mich gerne selber schütteln und mir den Kopf waschen….

Das kann es nicht sein.

Und ich hoffe das geht schnell vorbei!!

Nach langem Ringen hab ich nun beschlossen doch eine Woche Urlaub zu nehmen. Eigentlich wollte ich die Tage aufsparen. Falls  sich an der Nebenjobfront was tut. Aber im Moment sieht es so aus als würde sich die nächsten zwei Monate nix tun. Offenbar werden alle die die neue eingestellt wurden erstmal komplett geschult. Bleibt zu hoffen, dass einige von denen die Prüfung nicht schaffen oder einfach aus anderen Gründen den Job hinschmeissen (was in der Regel sogar sehr viele tun)

Der Plan ist also vom 23sten an eine Woche Urlaub zu nehmen. Am Wochenende vorher ist der Umzug meine Freundin, die Woche drauf die Sail. Eine andere Freundin würde in der Woche gerne die Museen der Stadt unsicher machen, aber ich glaube das ist derzeit nicht so mein Ding, auch wenn ich Museen eigentlich sehr liebe. Aber ich wette dort wird es ohnehin sehr sehr voll werden. Immerhin ist es die Woche der Sail und die Stadt wird vermutlich von Touristen überrannt. (Was theoretisch die Idee aufbringt, den Urlaub Anfang September zu nehmen, aber da geht es dann wieder wegen dem Job nicht)

Morgens schlafen bis man von alleine aufwacht

Kaffee trinken und daddeln so lange man will (also Frühstück ;o)

Den Tag über spontan entscheiden, was man macht, auch wenn es das eine oder andere ToDo für die Woche geben wird

Und vor allem viel dieser Zeit alleine verbringen…. nur mit mir und etwas Musik. 

Noch 11 Mal arbeiten….  das schaff ich jetzt auch irgendwie noch!

Vodafone, der Technikertermin und andere Katastrophen

Ich komme gerade vom Briefkasten hoch und könnte vor Wut platzen!! Finde ich doch im Briefkasten drei (!!) Briefe von Vodafone.

Eine Mahnung die an die alte Adresse gegangen ist weil Vodafone versucht hat von dem alten Konto abzubuchen statt vom richtigen, dessen Kontonummer ich Vodafone vor mehr als sechs Wochen mitgeteilt habe und deren Rechnungsbetrag jenseits von Gut und Böse ist

Eine Bestätigung des Technikertermines an die falsche Adresse (also nicht die alte sondern die berühmte „11a“ statt „1a“

Eine Bestätigung des Technikertermines an die richtige Adresse mit dem gleichen Absendedatum wie das vorgenannte.

Es würde mich mal brennend interessieren, wohin die jetzt den Techniker dieses Mal bestellt haben.

Auf jeden Fall hab ich die Faxen nach den ganzen letzten Monaten so dicke, dass ich heute oder morgen ein Fax an die Geschäftsführung von Vodafone schicken werde. Dies hatte mir vor einigen Wochen bereits ein Mitarbeiter der Vodafone-Hotline nahe gelegt. Aber da ich in der Regel gütliche Einigungen und friedliche Wege vorziehe hab ich seinerzeit meinen Frust zum hundersten Mal runtergeschluckt und es dabei bewenden lassen.

Aber jetzt ist der Bock fett!!!!

Warum ich heute oder morgen faxe? Wenn ich es jetzt sofort tun würde, wäre das wohl eher kontraproduktiv da ich erst mein Mütchen kühlen muss und später bin ich nochmal unterwegs….  aber sobald ich mich etwas beruhigt und ein passendes Zeitfenster habe geht es los.

Ich werde Euch hier sowohl an meinem Fax als auch an den  Reaktionen von Vodafone teilhaben lassen und Vodafone darauf auch hinweisen. Also kommentiert fleißig und schaut immer mal wieder vorbei was es hier neues gibt :wink: