Feuerengel

Die mit dem Schicksal tanzte

Tag: 8. Juli 2012

Umzugsvorbereitungen #3

Oh mein Gott… der Blick in den Kalender sagt, noch drei Wochen, dann geht es mit dem Umzug los. Und an einem von den drei Wochenende bin ich nicht zuhause um irgendwas vorbereiten zu können. Ich glaube es ist ein guter Zeitpunkt in Panik zu verfallen 8-O

Naja, das eine oder andere ist ja schon erledigt.

Das Laminat ist gekauft. Und praktischerweise ist das Angebot des Monats, für das ich mich entschieden hatte, nochmal eben spontan von 4,99 €/m² auf 4,25 € reduziert worden. Das war ja schon mal prima, also gleich gekauft und bezahlt. Es muss nur noch abgeholt werden. Für den Transport hat sich zwischen auch Hilfe angeboten.

Die Tapete für’s Schlafzimmer ist schon geliefert worden, ebenso das Wandtattoo und der Duschvorhang. Inzwischen ist auch der Internetanschluss gebucht und das erweiterte Kabelpaket.

Das Farbkonzept steht soweit…. nur die Idee für den Flur fehlt mir noch. Ursprünglich sollte er genauso werden, wie der Flur hier, aber inzwischen hab ich das bei sovielen anderen gesehen, dass ich es nicht mehr mag. Stellt sich die Frage, welche Grundfarbe es werden soll…. ich hab gerade keinen Plan. Vermutlich muss ich mich da nochmal im Baumarkt inspirieren lassen. Oder habt Ihr Ideen??

Inzwischen sind auch die ersten Umzugskartons gepackt, aber irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich da derzeit etwas planlos bin. Ich muss diese Woche uuuunbedingt ordentlich Gas geben. Aber irgendwie kommt mir derzeit das reale Leben in die Quere.

Da soll nochmal jemand von Onlinesucht oder Internetsucht schreiben. Ich finde, dieses reale Leben ist viiiiieeel zeitaufwendiger *bg* Auf jeden Fall steht die nächsten Abende im Zeichen von Aufräumen, Packen, Ablage und der einen oder anderen Erledigung. Ich hoffe, ich hol ein bisschen auf und kann dann den Rest etwas entspannter angehen. Außerdem steht das Finanzkonzept noch nicht so richtig. Immerhin soll bei der Aktion ja noch der neue Fernseher und die Sonos-Anlage über sein. Im besten Fall auch noch eine Küche. Zur Not ist zwar eine in der Wohnung drin, aber so richtig prickelnd find ich die ja nicht…. jaja, langsam bin ich etwas verwöhnt. :mrgreen:

Also es bleibt sportlich!!

 

…eine Kahnfahrt, die ist lustig….

Es soll ja Leute geben, die toootal gerne auf dem Wasser sind. Also so mit Schiffen, Segelbooten oder Torfkähnen. Ich für meinen Teil finde solche Wasserfahrzeuge total toll… solange ich sie vom Land aus ansehen kann. Mir wird schon schwummerig, wenn ich auf der Fähre bin.

Nun wurde ich aber verdonnert, eine zweistündige Fahrt auf einem Torfkahn zu machen. Torfkahn heißt, einfaches offenes Holzboot auf einem kleinen Fluss. Diese Veranstaltung war als Jungesellinnenabschied für meine Freundin gedacht. Bei schönem Wetter könnte das vielleicht lustig sein. Obwohl ganz ehrlich, so rechts und links vom Wasser ist nicht wirklich spektakuläres zu sehen. Also abgesehen von grünen Wiesen. Und die sieht man ja hier bekanntlich allerorten.

Da aber dieser Sommer irgendwie nicht so wirklich ein Sommer ist, war die Idee doch eher fragwürdig. Und wie das immer so ist wenn Murphy ins Spiel kommt, muss so eine Aktion ins Wasser fallen. Im wahrsten Sinne des Wortes!

Also ging es an jenem Sonntagmorgen um 8 Uhr los, die zukünftige, im siebten Monat schwangere Braut abzuholen, die nichts von dem ahnte, was ihr bevor stand. Als erstes mussten wir Sie bitten, ihr leichtes Sommerkleidchen gegen was warmes, wasserfestes zu wechseln und dann ging es los.  Die knapp einstündige Autofahrt nach Neu-Helogland war noch der angenehmste Teil des Ausflugs. Immerhin hatten wir da noch ein Dach über dem Kopf.

So ein Torfkahn ist ein offenes Gefährt auf dem es kein Dach oder soetwas gibt. Und natürlich regnete es ununterbrochen in Strömen. Die Sitzkissen saugten sich langsam voll Wasser, von da zog es langsam aber sicher in die Hosen und am Ende der zweistündigen Fahrt waren alle – trotz Regencapes –  nass bis auf die Knochen. Der kalte Wind der irgendwann aufkam tat sein Übriges. Natürlich gab es hinterher keine wirkliche Möglichkeit sich irgendwie abzutrocknen. Es ging in ein Restaurant in der Nähe des Anlegers. Irgendwie waren die Sitzkissen der Stühle und die Tischdecke nach dem Essen recht nass. Konnte man doch das Wasser förmlich vor sich herschieben, wenn man mit dem Finger über die Jeanshose fuhr. Und so eine Jeans ist verdammt saugstark. Nach dem Essen ging es dann zurück ins Heimatdorf der zukünftigen Braut und dort wurde – weil man ja davon ausging, dass wir Sommer haben, noch mal eben im Carport Kaffee und Kuchen serviert.

Eigentlich grenzt es an ein Wunder, dass keine der anwesenden wegen Erkältung oder Grippe nicht an der Hochzeit teilnehmen konnte. Ich glaube ich habe mich nie zuvor so sehr auf eine heiße Dusche gefreut!!

Sollte ich jeeeemals auf die glorreiche Idee kommen zu heiraten, kündige ich derjenigen, die auf so eine Idee kommt ohne weitere Diskussion die Freundschaft. :-?

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